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Montana Tech: Deutliches Wachstum mit Komponenten für Flugzeuge

Aufträge der Flugzeugindustrie treiben Umsatz und Gewinn von Montana Tech kräftig nach oben. Die Industriegruppe des österreichischen Investors Michael Tojner will mit neuen Werken und Mitarbeitern weiter expandieren.

Die in der Schweiz börsennotierte Industriegruppe Montana Tech Components (MTC) des österreichischen Investors Michael Tojner ist 2017 kräftig gewachsen. Der Umsatz stieg um 11,3 Prozent auf 849,3 Mio. Euro und der Personalstand erhöhte sich binnen eines Jahres von 5.510 auf 6.023 per Ende 2017, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Montana Tech steigerte auch den Gewinn. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich um 5,4 Prozent auf 113,9 Mio. Euro, der Betriebsgewinn (EBIT) stieg um 7,4 Prozent auf 62 Mio. Euro. Unter dem Strich blieben 42,6 Millionen Euro, 8,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

Hauptumsatzträger der Gruppe ist mit 42 Prozent das Geschäftsfeld Aerospace Components. Die Division, die die Töchter UAC und Alu Menziken umfasst, stellt Aluminiumbauteile für die Luftfahrtindustrie und andere Industriebereiche her. Sie expandierte im vergangenen Jahr mit dem Bau neuer Werke in den USA und Rumänien.

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Weitere Zuwächse erwartet

Heuer will Tojners Industriegruppe weiter zulegen. Die Montana Tech Components AG gehe im Geschäftsjahr 2018 von einer weiteren Verbesserung von Umsatz und Ergebnis aus, heißt es im Ausblick. Auch der Mitarbeiterstand soll ebenfalls steigen. Das Investitionsvolumen soll im laufenden Jahr "deutlich mehr" als 100 Mio. Euro betragen. Seit Jänner ist die ASTA-Gruppe vollkonsolidiert.

Montana Tech hatte im Vorjahr um 233,5 Mio. Euro 35 Prozent des Batterienherstellers Varta an die Börse gebracht. Die Aktien der Varta AG notieren seit Oktober im Prime Standard in Frankfurt. Durch den Börsengang stieg die Eigenkapitalquote von Montana Tech von 37,6 auf 46,8 Prozent. (apa/red)