Coronahilfen

Ministerinnen Schramböck und Gewessler reden mit "Leitbetrieben"

Vertreterinnen der Regierung setzen ihre Gespräche mit Vertretern der Wirtschaft fort. Ziel ist es, mit geeigneten staatlichen Hilfen sowohl bei Coronakrise als auch bei der der Klimakrise voranzukommen. Eine Richtlinie des Finanzministeriums dazu soll es "demnächst" geben.

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) setzt gemeinsam mit Klimaministerin Leonore Gewessler (Grüne) die Gespräche mit der Wirtschaft fort. Nach den Sozialpartnern, den KMU und den Wirtschaftsforschern traf man sich mit Leitbetrieben. "Ich bin mit 260 Unternehmen laufend in Kontakt", sagte Schramböck vor dem Termin.

Schramböck verwies auf den 38 Mrd. Euro schweren Schutzschirm zur Bewältigung der Krise und das geplante Konjunkturpaket. Für Gewessler geht es dabei darum, die Klimakrise und den Wiederaufbau nach der Coronakrise unter einen Hut zu bekommen. Wenn man klug investiere, könne man mit Klimainvestitionen die lokale und regionale Wertschöpfung stärken. Als Beispiele nannte sie die thermische Sanierung und den Ausbau der Photovoltaik.

Wie Gewessler sagte, sollen auch die Gemeinden und Städte einbezogen werden. Diese seien wichtige Akteure, wenn es darum geht, vorort zu investieren.

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Schramböck kündigte an, dass das Finanzministerium die Richtlinien für die Zuschüsse aus dem Corona-Hilfsfonds "demnächst" veröffentlichen werde. (apa/red)