Standort Österreich

Ministerin Schramböck: Verstaatlichungen sind vorerst kein Thema

Einige Länder Europas diskutieren bereits den Einstieg des Staates bei großen Konzernen - etwa bei der Lufthansa in Deutschland. Österreich sei bei diesem Thema "lange noch nicht soweit", so Wirtschaftsministerin Schramböck.

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) hat im Zuge der Corona-Krise Verstaatlichungen vorerst ausgeschlossen. Österreich sei bei diesem Thema "lange noch nicht soweit", sagte Schramböck diese Woche bei einer Pressekonferenz auf eine Journalistennachfrage. Man wolle "Marktverhältnisse akzeptieren".

Schramböck verwies auf das 38 Mrd. Euro-Hilfspaket für Selbstständige, kleine Firmen und Leitbetriebe, wie etwa die Austrian Airlines (AUA). Für jede Firmengröße gebe es entsprechende Hilfsmaßnahmen.

In anderen europäischen Ländern werden Verstaatlichungen oder Staatsbeteiligungen unter anderem bei Airlines diskutiert, etwa in Deutschland bei der AUA-Mutter Lufthansa:  Lufthansa: Konzernmutter der AUA vor Einstieg des Staates >>

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Aber auch die AUA will gerade sehr viel Geld: Austrian Airlines verhandeln über gigantische Staatshilfen >>

(apa/red)