Metallindustrie

Milliardenverkauf von Aurubis an Wieland: EU entscheidet erst im Jänner

Wettbewerbshüter der EU entscheiden erst im Jänner über den milliardenschweren Verkauf des Geschäfts mit Flachwalzprodukten des Kupferriesen Aurubis an die Wieland-Werke. Die Rede ist von einer Sorge um zu hohe Konzentration am Markt.

Die EU-Wettbewerbshüter lassen sich noch etwas mehr Zeit für die Prüfung des geplanten Verkaufs des Geschäfts mit Flachwalzprodukten durch den deutschen Kupferkonzern Aurubis.

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Die Entscheidung soll nun bis zum 17. Jänner getroffen werden, wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte.

Im Sommer hatten die Kartellwächter eine vertiefte Prüfung der Veräußerung durch den Kupferkonzern an den Konkurrenten Wieland-Werke angekündigt. Zunächst sollte bis Mitte Dezember entschieden werden, später hieß es bis zum 3. Jänner.

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Sorgen um Konzentration am Markt

Sorgen bereitet der EU-Kommission die mögliche Konzentration der Marktmarkt. Aurubis hatte Anfang April mitgeteilt, sich mit den Wieland-Werken über einen Verkauf des Geschäftsbereichs geeinigt zu haben. Über finanzielle Details wurde Stillschweigen vereinbart. Der Bereich brachte es zuletzt auf 1,3 Milliarden Euro Jahresumsatz.

Aurubis baut grundlegend um

Der Verkauf ist Teil eines Umbaus von Aurubis. Mittelfristig sollen die Möglichkeiten zur Rohstoffverarbeitung ausgebaut werden, die Durchlaufzeiten von Edelmetallen verringert und Kapazitätsengpässe am Standort Hamburg reduziert werden. (dpa/apa/red)