Halbleiter

Milliardeninvestition bei AT&S - größtenteils in China

Der steirische Leiterplattenhersteller will in den nächsten fünf Jahren eine Milliarde Euro investieren - und zwar vor allem am Standort Chongqing in China, wo der Konzern gerade mit dem Bau eines neuen Werks startet. Wie viel von dem Geld in den Standort Leoben fließen soll, sagt das Unternehmen nicht.

Nächste strategische Wachstumsschritte sowie weitere Investitionen in innovative Technologien sind vom AT&S-Konzern des Industriellen Hannes Androsch zuletzt schon angedeutet worden. Nun gab der Leiterplattenbauer bekannt, in den kommenden fünf Jahren eine Milliarde Euro investieren zu wollen. In Chongqing in China wird ein neues Werk gebaut, teilte AT&S mit. Der Bau startet demnach umgehend. Der Produktionsstart ist für Ende 2021 geplant.

Keine Details zur Höhe der Investitionen in Leoben

Die bestehenden Kapazitäten in Leoben in der Steiermark werden auch ausgebaut. AT&S nennt aber keine Details dazu, wie groß die Investitionen in der Steiermark sein werden und wie viel von der Milliardeninvestition in heimische Standorte fließen soll.

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"Stärker vernetzte digitale Systeme, Künstliche Intelligenz, Robotik sowie autonomes Fahren erfordern eine immer schnellere Verarbeitung stetig größerer Datenmengen", hieß es in der Unternehmensmitteilung. "Dadurch steigt die erforderliche Rechenleistung und der Bedarf an Datenspeicherung signifikant an. Die nötige Performance künftiger Hochleistungsrechner-Module treibt massiv die technologischen Anforderungen an alle Komponenten des Moduls und damit auch an die IC-Substrate."

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Ausbau am Markt für IC-Substrate

AT&S verfolge mit diesen Investitionen das Ziel eines langfristigen Wachstums und baue gleichzeitig die Position am wachsenden Markt für IC-Substrate weiter aus. Diese entwickelten sich neben den Leiterplatten "zu einem strategisch wichtigen Unternehmensstandbein". Diese neue hochmoderne Fabrik soll am bestehenden Standort in Chongqing errichtet werden.

(red)

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