Kryptowährungen

Milliardenbewertung für Wiener Startup Bitpanda

Das Wiener Startup Bitpanda kommt bei ihren Geldgebern inzwischen auf eine Bewertung von über einer Milliarde Euro. Die von drei Partnern vor sieben Jahren gegründete Firma zählt inzwischen 350 Mitarbeiter und ist auf Kryptowährungen spezialisiert.

Das Wiener Unternehmen Bitpanda holte sich ein Investment von 170 Mio. Euro, womit die Kryptowährungs-Firma nun eine Bewertung von über einer Milliarde Euro hat, berichtet "standard.at". Angeführt werde die Investmentrunde von Valar Ventures rund um den deutsch-amerikanischen Tech-Milliardär Peter Thiel, mit dabei ist auch DST Global. Die Finanzierung wurde vergangene Woche unterzeichnet und befindet sich im Genehmigungsprozess der Finanzmarktaufsicht.

"Privatanleger werden bald Zugang zu einer noch größeren Auswahl an digitalen Assets haben und wir wollen unser Angebot in weitere neue Märkte bringen", sagte Bitpanda-Geschäftsführer Eric Demuth zum "Standard". Neben Krypto-Assets können über die Plattform seit 2019 auch Edelmetalle wie Gold und Silber gehandelt werden. Mitte Februar bekam Bitpanda dann die Konzession als Wertpapierhändler. Ab April soll es möglich sein, in Teilaktien und ETFs zu investieren.

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Bitpanda wurde 2014 von Eric Demuth, Paul Klanschek und Christian Trummer gegründet. Aktuell beschäftigt das Unternehmen mehr als 350 Menschen aus 50 Nationen. Kürzlich weiteten sie ihre Geschäfte nach Frankreich, Spanien und in die Türkei, Italien und Polen aus. In Berlin, London, Paris, Madrid und auch Barcelona sollen neue Zweigstellen eröffnet und mit dem frischen Geld weitere neue Märkte erschlossen werden, heißt es in dem "Standard"-Bericht. (apa/red)

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