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Miba übernimmt brasilianisches Werk für Sinterkomponenten ganz

Der oberösterreichische Industriezulieferer Miba übernimmt alle Anteile an einem brasilianischen Hersteller von Sinterkomponenten. In dem Werk in der Nähe von von Sao Paulo werden Komponenten für die Autoindustrie und die Kompressorenindustrie produziert. Hier die Eckdaten.

Im Bild: Franz Peter Mitterbauer und Markus Hofer bei der Vorstellung der Jahresergebnisse vor wenigen Tagen in Wien. Hier unser Bericht zu dieser Konferenz sowie den künftigen Plänen bei Miba >>

Der oberösterreichische Industriezulieferer Miba mit Sitz in Laakirchen übernimmt Ende Juni alle Anteile an einem Werk für Sinterkomponenten in Brasilien. Miba war schon bisher zu 40 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen mit der deutschen Mahle Gruppe beteiligt.

Das Werk in der Nähe von Sao Paulo heißt heute Mahle Metal Leve Miba Sinterizados" und soll in Zukunft unter dem Namen "Miba Sinter Brasil" (MSB) geführt werden. Es beschäftigt 340 Mitarbeiter, wie die Oberösterreicher mitteilen. Das Werk produziert Sinterkomponenten für Autobauer in Südamerika und die weltweite Kompressorenindustrie. Der Jahresumsatz beträgt rund 30 Mio. Euro.

Der Zulieferer Miba ist 1998 bei dem Unternehmen eingestiegen und hat im Jahr 2013 seine Anteile von 30 auf 40 Prozent erhöht.

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Miba: Werke auf vier Kontinenten

"Strategisches Ziel ist es, weltweit überall dort mit Produktionsstandorten vertreten zu sein, wo es Wachstumschancen für unsere Kunden und damit für uns gibt", erklärte Vorstandsvorsitzender Franz Peter Mitterbauer. Die Miba Gruppe hat auf vier Kontinenten eigene Werke mit mehr als 6.200 Mitarbeitern. (apa/red)

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