Zulieferer

Miba feiert 90 Jahre Firmenjubiläum - mit einem neuen Bürozentrum in Laakirchen

Der oberösterreichische Industriezulieferer feiert sein 90-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass eröffnet Miba in Laakirchen auch ein Forum für neue Formen der Zusammenarbeit. Umfangreiche Investitionen in Oberösterreich gehen weiter.

Zulieferindustrie Miba Standort Oberösterreich Franz Peter Mitterbauer

Nach zwei Jahren Bauzeit hat der oberösterreichische Industriezulieferer Miba in Laakirchen das "Miba Forum" eröffnet. Die Baukosten beziffert das Unternehmen mit rund elf Millionen Euro.
 
Hier sollen Mitarbeiter unterschiedlicher Richtungen miteinander arbeiten und so zu neuen Lösungen kommen. Dafür solle das neue Gebäude "ein Ort sein, an dem Innovationsgeist und Kreativität optimale Voraussetzungen finden“, meint dazu Firmenchef F. Peter Mitterbauer.

Keine fixen Arbeitsplätze mehr

Nach Ansicht der Firma gehe Miba bei diesem Gebäude "einen für die österreichische Industrie neuen Weg in der Büroarchitektur". Das Konzept stammt vom Wiener Architekturbüro Delugan Meissl Associated Architects.  

Vertreter dieses Konzepts bei der Gestaltung der Arbeitsräume sind der Meinung, dass Menschen kreativer sind, wenn sie gar keinen fixen Arbeitsplatz mehr haben, sondern ihn sich immer wieder neu suchen müssen.

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Entsprechend sieht die Architektur des neuen Bürogebäudes flexible Arbeitsplätze, viele offene Besprechungsräume sowie sogenannte "Kreativitätszonen" vor. Damit solle der "Austausch von Informationen und Ideen über unterschiedlichste Unternehmensbereiche erleichtert" werden.

Miba feiert 90 Jahre Firmenjubiläum

Der Hersteller feiert damit gleichzeitig das 90-Jahr-Jubiläum seit seiner Gründung im Jahr 1927.

Denn der Bau des Forums sei Teil eines großen Investitionsprogramms in Oberösterreich, so der Industriezulieferer. In den vergangenen sieben Jahren hat Miba rund 155 Millionen Euro in seine fünf Standorte im Bundesland investiert.

Darunter in den Aufbau des Standortes in Aurachkirchen, die Erweiterung der High Tech Coatings und die Modernisierung der Miba Sinter Austria in Vorchdorf. Die Firma kaufte auch Maschinen und Technologie, etwa zwei neue Sputteranlagen und eine neue Gleitlager-Fertigungslinie für den Standort Laakirchen.

Die Zahl der in den vergangenen sieben Jahren neu geschaffenen Arbeitsplätze beziffert der Zulieferer mit rund 500.

Die Investitionen in Forschung und Entwicklung haben Miba zufolge rund 205 Millionen Euro betragen.

(red)

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