Oberösterreich

Miba: Einbrüche mit "breitem Portfolio" eingegrenzt

Der oberösterreichische Zulieferer Miba ist mit einem Umsatzminus von knapp neun Prozent in 2020 relativ unbeschadet durch die Coronakrise gekommen. Ein wichtiger Grund dafür sei das "breite Portfolio", so Konzernchef Peter Mitterbauer. So konnte die Sparte Windenergie die Rückgänge bei der Belieferung der Autoindustrie ausgleichen.

Der oö. Technologiekonzern Miba ist relativ unbeschadet durch das Coronajahr 2020 gekommen, wie es in einer Aussendung zu den Geschäftszahlen am Freitag hieß. Der Umsatz 2020/21 (Ende 31. Jänner) ging im Vergleich zum Vorjahr um 8,8 Prozent von 977 Mio. Euro auf 891 Mio. Euro zurück. Das "breite Portfolio" nannte CEO Peter Mitterbauer als Grund. Einbrüchen im Automotive-Geschäft stand ein Umsatzwachstum in der Sparte Windenergie gegenüber.

Die Miba-Gruppe hat weltweit 31 Produktionsstandorte mit 7.543 Mitarbeitern, 2.700 davon in Österreich. Das Geschäft mit Komponenten für umweltschonende Lkw-Antriebe in China habe sich wegen der dort verschärften Emissionsgrenzen "sehr gut" entwickelt. Ab dem späteren Sommer des Vorjahres sei dann das Geschäft in allen Bereichen wieder angezogen, hieß es weiter. In diesem Jahr habe der Umsatz bereits wieder ein Niveau erreicht, das auf jenem vor der Pandemie liege, meinte Mitterbauer. Weitere Ergebniszahlen publiziert das Unternehmen mit Sitz in Laakirchen (Bezirk Gmunden) seit seinem Rückzug von der Börse Ende 2015 nicht mehr.

Hohe Investitionen in neue Geschäftsbereiche

"Große Wachstumschancen" sehe man in den Zukunftsmärkten. Bis 2027 wolle das Unternehmen mehr als 500 Millionen Euro in bestehende und neue Geschäftsbereiche investieren. Strategisches Ziel sei es, "entlang der gesamten Energie-Wertschöpfungskette funktionskritische Komponenten zu entwickeln und zu produzieren", so Mitterbauer. (apa/red)

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