Zulieferer

Miba beteiligt sich am Mühlviertler Batterieproduzenten Voltlabor

Der oberösterreichische Industriezulieferer Miba übernimmt mehr als ein Viertel der Anteile am Mühlviertler Hersteller Voltlabor, der auf Batterien für elektrifizierte Antriebe spezialisiert ist.

Der oberösterreichische Industriezulieferer Miba beteiligt sich mit 25,1 Prozent an dem Mühlviertler Unternehmen Voltlabor. Die Firma mit Sitz in Bad Leonfelden ist ein Schwesterunternehmen des Maschinenbauers Nordfels GmbH und hat sich auf die Batterietechnologie für elektrifizierte Antriebe spezialisiert.

"Die Miba hat bereits einige Lösungen für das Thermomanagement von Batterien entwickelt. Die Kompetenzerweiterung in Richtung Gesamtbatteriesystem durch die Beteiligung an Voltlabor ist nun ein logischer nächster Schritt", begründete CEO Peter Mitterbauer den am bereits besiegelten Einstieg.

Der Unternehmensstandort von Voltlabor bleibe auch in Zukunft Bad Leonfelden. Stefan Gaigg, der im Miba eMobility-Team den Geschäftsbereich Battery Components leitet, werde neuer Geschäftsführer, hieß es in der Pressemitteilung.

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"Durch die Bündelung unserer Kompetenzen können wir Chancen nutzen und das Unternehmen gemeinsam entwickeln", kommentierte Nordfels-CFO Johannes Kaar die Beteiligung von Miba. Bereits im Mai hatte er in den "OÖN" angekündigt, dass Voltlabor verkauft werden solle. Gespräche mit Investoren seien weit fortgeschritten. Im Vorjahr erwirtschaftete der Batterieproduzent mit knapp 50 Mitarbeitern laut Kaar mehr als 5 Millionen Euro Umsatz. (apa/red)