Verhandlungen zum Kollektivvertrag

Neues Verhandlungsteam

Die sechs Arbeitgeber-Verbände verhandeln nach dem Ausscheren des FMMI heuer getrennt, auch das Verhandlerteam auf Industrie-Seite ist neu besetzt.

Anlagenbau Veit Schmid-Schmidsfelden Top 1000 Manager

Offen ist, ob das Thema Arbeitszeitflexibilisierung von der Industrie eingefordert wird. Sie verspricht sich dadurch bessere Abdeckung von Produktionsspitzen. Die Gewerkschaften lehnen das Thema ab, denn sie fürchten um die Überstundenzuschläge für die Mitarbeiter. Außerdem gebe es ohnehin schon ein sehr flexibles Arbeitszeitmodell, das von der Industrie nicht einmal ausgeschöpft werde.

Neues Verhandlungsteam

Neu ist heuer auch das Verhandlungsteam der Industrie. Verhandlungsführer des FMMI ist der Vorarlberger Unternehmer und stellvertretende FMMI-Obmann Johannes Collini. Zum Team gehören weiters Veit Schmid-Schmidsfelden, Geschäftsführender Gesellschafter der Rupert Fertinger GmbH, und Karin Exner-Wöhrer, Vorstandsvorsitzende der SAG Motion. Auf Arbeitnehmerseite verhandelt wieder das eingespielte Team Rainer Wimmer (Pro-Ge) und Karl Proyer (GPA), Verhandlungsort ist traditionell die Wirtschaftskammer Österreich in Wien.

"Nicht lachen"

Die Übergabe des Forderungskataloges der Gewerkschaft erfolgt morgen um 14.00 Uhr, Branchengerüchten zufolge könnte dann auch gleich die erste Verhandlungsrunde starten. Dann ist nicht nur Sitzfleisch gefragt, sondern auch schauspielerisches Talent. Legendär ist der Spruch eines führenden Gewerkschafters nach einer Besprechungsrunde mit seinen Betriebsräten: "Und jetzt beim Rausgehen nicht lachen."

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