Hintergrund

Metaller-KV: Sechs Branchen mit 192.000 Beschäftigten

Bei den Verhandlungen zu Kollektivverträgen der Metaller geht es konkret um sechs verschiedene Kollektivverträge: Metalltechnische Industrie Bergbau-Stahl, Fahrzeugindustrie, Gießereiindustrie, Nichteisen-Metallindustrie, Gas und Wärme. Hier Eckdaten dieses wichtigen Industriesegments.

Beim Metaller-KV, zu dem die Verhandlungen am 20. September beginnen, geht es um sechs verschiedene Kollektivverträge für insgesamt rund 192.000 Beschäftigte.

Metaller-KV richtungsweisend für benachbarte Branchen

Der Abschluss in der Metalltechnischen Industrie mit alleine gut 126.000 Mitarbeitern gilt als richtungsweisend.

Dazu kommen die Bereiche Fahrzeugindustrie mit 34.000 Mitarbeitern, Bergbau-Stahl mit 17.000 Beschäftigten, Gießereiindustrie mit 7.400 Leuten, Nichteisen-Metallindustrie mit 6.400 Arbeitern und Angestellten sowie Gas- und Wärmeversorgungsunternehmen mit 2.000 Mitarbeitern.

Ein Mindestlohn von 1.850 Euro

Im Vorjahr wurden die Verhandlungen für einen einheitlichen Metaller-Kollektivvertrag am 17. November abgeschlossen. Die Ist-Löhne und Mindestlöhne sowie Ist-Gehälter und Mindestgrundgehälter stiegen ab 1. November 2017 um 3 Prozent.

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Die Lehrlingsentschädigungen und Zulagen wurden ebenso um 3 Prozent angehoben. Der Mindestlohn bzw. das Mindestgrundgehalt beträgt daher derzeit 1.848 Euro. (apa/red)

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