Elektroautos

Mercedes-Benz muss sein neues Elektroauto EQC offenbar wieder zurückrufen

Bei der erst heuer angelaufenen Produktion des neuen Elektroautos von Mercedes-Benz mit dem Namen EQC ist schon ein Rückruf notwendig: 1.700 Exemplare sind betroffen.

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Bei der erst heuer angelaufenen Produktion des neuen Elektroautos von Mercedes-Benz mit dem Namen EQC ist schon ein Rückruf notwendig. Bolzen im Vorderachs-Differentialgetriebe könnten brechen und das Getriebe blockieren oder beschädigen, berichtete das Fachblatt "kfz-betrieb" unter Berufung auf einen Sprecher von Daimler.

Das Auto müsse einen Tag in die Werkstatt, um den kompletten elektrischen Antriebsstrang an der Vorderachse auszutauschen. Betroffen seien knapp 1.700 Exemplare, davon 571 in Deutschland. Beim EQC gebe es außerdem wie bei vier anderen Mercedes-Modellen Problemen bei der Airbagbefestigung. Daimler war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Der EQC ist das erste Modell der neuen reinen Elektroautos der Marke mit dem Stern. Für den europäischen Markt wird er seit Mai im Werk Bremen gebaut. Weitere Produktionsstandorte in Deutschland, China und den USA sollen später hinzukommen. Mercedes hatte in diesem Jahr bereits mit erheblichen technischen Problemen bei Produktanläufen für SUV in den USA zu kämpfen. (reuters/apa/red)