Maschinenbau

Mehrere Tests positiv: Engel schließt Werke bis Mitte April

Der oberösterreichische Spritzgießmaschinenbauer Engel verlängert die Schließung seiner Werke bis Mitte April Zuvor wurden fünf Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet. Das Unternehmen hatte danach alle Kontakte recherchiert, Behörden ordneten häusliche Quarantäne an. Die ersten Testergebnisse dieser Menschen waren negativ.

Im Bild der von den Maßnahmen betroffene Standort St. Valentin in Oberösterreich.

Der oberösterreichische Spritzgießmaschinenbauer Engel mit Zentrale in Schwertberg hat seine Produktionswerke bis zum 15. April geschlossen. Grund dafür war zunächst ein positiv auf Covid-19 getesteter Mitarbeiter, mittlerweile gibt es fünf Corona-Fälle in den Werken.

Standorte Schwertberg, St. Valentin und Dietach betroffen

Das Stammwerk in Schwertberg wurde zuerst für zwei Tage geschlossen, nun wurde die Schließung bis 15. April verlängert. "Die Maßnahmen wurden eingeleitet, um die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen", sagte Unternehmenssprecherin Ute Panzer zur APA. Die Produktion, Fertigung und Montage an den Standorten Schwertberg, St. Valentin und Dietach ist daher bis zum 15. April unterbrochen. Auch alle Maschinenabnahmen in den österreichischen Werken sind ausgesetzt.

Alle kundenrelevanten Bereiche wie Service, Vertrieb und Ersatzteilversand seien weiterhin erreichbar, betonte Panzer. Gemeinsam mit der Abteilung für Gesundheit setze die Geschäftsleitung alle Schritte, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, heißt es in einer Stellungnahme von Engel.

White Paper zum Thema

Positive Tests und häusliche Quarantäne

Am 10. März ist der erste Mitarbeiter des Großmaschinenwerks in St. Valentin positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. In der Folge wurden drei weitere Mitarbeiter aus dem Klein- und Mittelmaschinenwerk in Schwertberg positiv getestet. Alle vier Mitarbeiter befinden sich in häuslicher Quarantäne. Vergangene Woche bestätigte das Unternehmen den fünften Fall.

Das Unternehmen hatte nach den positiven Befunden alle Kontakte recherchiert und den Behörden übermittelt. Für die direkten Kontaktpersonen ordneten die Behörden eine häusliche Quarantäne an. Die ersten Testergebnisse der in Quarantäne befindlichen Mitarbeiter waren negativ. (apa/red)

INDUSTRIEMAGAZIN Service für Unternehmen:

Hier alle Infos und Formulare zu Kurzarbeit, Überbrückungskrediten, Steuerstundungen & Co >>     

INDUSTRIEMAGAZIN zu Covid-19 und den Folgen:

Coronavirus: Wie Österreichs Fertigungsunternehmen in den Notbetrieb schalten >>  

Metalltechnische Industrie: Die Auswirkungen von COVID-19 >>

INDUSTRIEMAGAZIN Analyse:

Wie verändert die Corona-Epidemie die globalen Wertschöpfungsketten? >>

Verwandte tecfindr-Einträge