MBA-Ranking: Die besten "Executive MBAs" des Landes

In Österreich rittern 250 postgraduale Managementstudiengänge um Zulauf. INDUSTRIEMAGAZIN hat das Image der Anbieter dieser „executive MBAs“ an 385 heimischen Führungskräften getestet – und Details zu Motivation und Karriereverlauf nach dem Studium abgefragt. Das Ergebnis ist überraschend eindeutig. Von Rudolf Loidl

An diesen Besuch wird sich Bodo Schleglmilch noch lange erinnern. In den frühen Morgenstunden des 22. Januar trifft die fünfköpfige Kommission der britischen Akkreditierungsbehörde AMBA (Association of MBAs) im „Base Room“ der Wirtschaftsuniversität Wien ein. Neben Dokumentenstapeln – von Abschlussarbeiten der Absolventen bis zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen des Lehrpersonals – breitet sich die Kommission aus. Die Rektoren europäischer Universitäten und Personalchefs internationaler Konzerne nimmt sich zuerst das Führungspersonal der WU vor: Was sind die Schwächen der MBA-Programme der WU? Worin liegt deren Einzigartigkeit? Welche Forschungsergebnisse haben Sie eigentlich in den letzten Jahren vorzuweisen? Dann folgen Interviews mit Studenten, Alumnis, die Analyse von Abschlussarbeiten, ein Besuch in Lehrsälen, in der Bücherei und im IT-Zentrum. „Der Zeitplan war eng und die Befragung war ziemlich kritisch“ sagt Bodo Schleglmilch, Dekan der WU Executive Academy. „Wir wussten bis zuletzt nicht, zu welchen Ergebnissen die Kommission kommen wird.“

MBA-Rangreihung.

Ende März herrschte Klarheit: Der Report der Kommission war durchwegs positiv und passierte das AMBA-Council. Mit April dürfen sich die postgradualen Managementstudien der Wiener Wirtschaftsuniversität als einzige in Österreich mit dem renommierten Gütezeichen der britischen MBA-Akkreditierungsstelle schmücken – ein entscheidender Wettbewerbsvorteil im Dickicht der rund 12.000 executive MBA-Programme weltweit. Alleine in der Alpenrepublik bieten über 40 Einrichtungen – über eine Verordnung auch nichtuniversitäre Organisationen – rund 250 so genannte EMBA-Programme an. In einer Umfrage von 385 heimischen Führungskräften hat INDUSTRIEMAGAZIN das Image dieser Anbieter analysiert – und Details zu Motivation und Karriereverlauf nach dem Studium abgefragt. Die Resultate sind überraschend eindeutig. (weiter auf Seite 2)

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