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Maschinenbauer Georg Fischer nennt kommende Industrietrends

Der Schweizer Industriekonzern Georg Fischer profitiert von einer weltweiten Nachfrage nach Produkten, die eine höhere Marge bringen. Künftig stehen Zukäufe auf dem Programm - und weiterhin das Ziel, an großen Industrietrends teilzuhaben.

Der Schweizer Industriekonzern Georg Fischer (GF) hat im vergangenen Geschäftsjahr von der anziehenden Weltwirtschaft sowie von der Nachfrage nach höhermargigen Produkten profitiert. Der Umsatz stieg um 11 Prozent auf 4,2 Mrd. Franken (3,6 Mrd. Euro). Die höchsten Wachstumsraten seien in China erzielt worden, teilte Konzern mit.

Auch um Zukäufe und Währungseffekte bereinigt habe das Wachstum 9,8 Prozent erreicht, was deutlich über den jährlichen Zielen von 3 bis 5 Prozent liege. Zugleich konnte der Konzern die Profitabilität steigern.

Hersteller will auch künftig bei großen industriellen Trends dabei sein

Für die Zukunft zeigt sich das Management zuversichtlich. Mit Zukäufen und Investitionen in Asien, Amerika und Osteuropa will GF vom dortigen Wachstum profitieren.

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Zudem sei GF bei den wichtigsten industriellen Trends dabei: Der Wasseraufbereitung für Rohrleitungssysteme, der E-Mobilität und Gewichtsreduktion von Fahrzeugen sowie der Digitalisierung der Produktion.

Großes Werk in der Steiermark

Die zum Konzern gehörende Autozuliefersparte GF Automotive ist ein weltweit tätiger Automobilzulieferer, Entwicklungspartner und Hersteller von Pkw- und Lkw-Komponenten und industriellen Anwendungen.

In Österreich betreibt GF ein Werk in der Steiermark, das zuletzt unter anderem mit der Herstellung von Strukturbauteile im Aluminium-Druckguss-Verfahren für einen Großauftrag eines europäischen Autobauers beauftragt war.

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Weltweit verarbeitet GF Automotive ab elf Produktionsstandorten in Deutschland, Österreich, China und den USA rund 600 000 Tonnen Eisen, Aluminium und Magnesium.

Die Zahlen im Detail

Auf Konzernebene legte der Betriebsgewinn (Ebit) um 13 Prozent auf 352 Mio. Franken zu, der Reingewinn um 15 Prozent auf 258 Mio. Franken. Die fortlaufende Verlagerung in höherwertige Geschäftsfelder entfalte bei der Rohrleitungs- und der Maschinensparte ihre Wirkung, schreibt das Unternehmen.

Auch der Auftragseingang stimmt positiv: 2017 gingen neue Bestellungen im Wert von 4,3 Mrd. Franken ein, das sind 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Basierend auf der heutigen Einschätzung erwartet GF 2018 weiteres Wachstum und Renditen im Rahmen der Ziele der Strategie 2020. (sda/apa/red)

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