Oberösterreich

Maschinenbauer Erema: Gute Auftragslage trotz Corona

Der oberösterreichische Recyclingmaschinen-Hersteller Erema meldet einen starken Umsatzanstieg für das Vorjahr und eine trotz der Coronakrise gute Auftragslage. Die krisenbedingte "Delle" will Erema im Herbst aufholen.

Der Recyclingmaschinen-Hersteller Erema mit Zentrale in Ansfelden (Bezirk Linz-Land) hat im Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr 2019/20 seien Gruppenumsatz um mehr als 10 Prozent auf 205 Mio. Euro gesteigert. Das teilte das Unternehmen mit.

Erema will krisenbedingte Rückgänge im Herbst aufholen

In der Coronazeit war Erema nicht von Kurzarbeit betroffen. Die Auftragslage sei dank bestehender Bestellungen gut, hieß es. Im Mai gebe es zwar schon eine Delle, aber man hoffe das im Herbst wieder aufholen zu können. Im Moment komme dem Unternehmen der niedrige Ölpreis nicht gerade zugute, weil die Kunststoff-Neuproduktion dadurch billig sei. Aber langfristig sei man optimistisch, dass am Kunststoff-Recycling kein Weg vorbeiführe.

Stolz ist man bei Erema auf die Bestätigung der US-Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration), dass das von einer Erema-Maschine hergestellte Granulat aus verschmutzten Hartplastik-Hohlkörpern auch lebensmitteltauglich ist. Voraussetzung ist allerdings, dass auch vorher Lebensmittel in den Behältern enthalten waren und nicht etwa Waschmittel. In Europa wird das Granulat auch für - ebenfalls strengen Regeln unterliegenden - Kosmetikverpackungen verwendet. (apa/red)

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