Oberösterreich

Maschinenbauer Engel hofft auf ein kräftiges Plus - und sucht Mitarbeiter

Nach deutlichen Umsatzrückgängen des Vorjahres hofft der oberösterreichische Maschinenbauer Engel im neuen Geschäftsjahr wieder auf ein Plus von 20 Prozent. Aktuell hat bei Engel auch wieder die Suche nach neuem Personal begonnen - trotz Krise.

Der oberösterreichische Maschinenbauer Engel mit Zentrale in Schwertberg hat 2020/21 (per 31.3.) erneut einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen - die Erlöse sanken von 1,3 auf 1,1 Mrd. Euro. Allerdings erwartet man für das morgen, Donnerstag, startende Geschäftsjahr wieder ein Plus von 20 Prozent, bestätigte eine Unternehmenssprecherin einen entsprechenden Artikel der "Oö. Nachrichten". Auch werde bereits wieder Personal gesucht.

20 Prozent Plus im nächsten Geschäftsjahr geplant

Das Geschäftsjahr 2020/2021 war bereits das dritte in Folge mit einem rückläufigen Geschäftsvolumen. Auch die Mitarbeiterzahl in den drei Werken in Schwertberg, Dietach und St. Valentin sank in den vergangenen Jahren, mittlerweile steigt der Beschäftigtenstand aber wieder: Lag der Durchschnitt im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 3.400 Leuten (minus 100 im Vergleich zum Jahr davor), sind es nun wieder 3.500 und 100 weitere werden gesucht. Konzernweit beschäftigt Engel 6.500 Mitarbeiter. Ertragsmäßig sei man gut durch die Krise gekommen, Zahlen nennt das Familienunternehmen aber nicht.

Personalsuche wieder angelaufen

Die wichtigste Abnehmerbranche sei die Fahrzeugindustrie, die rund 50 Prozent des Geschäfts ausmache, hieß es. Denn der Kunststoffanteil in Fahrzeugen steige - einerseits weil immer mehr Nachfrage nach leichten Materialien bestehe, andererseits weil in der Elektromobilität mehr Kunststoff verwendet werde. Verpackungssparte und die Medizintechnik seien während der gesamten Pandemie-Phase gut gelaufen. Zudem liefert Engel seit Jahrzehnten an den Spielwarenerzeuger Lego. (apa/red)

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