Pleite

Maschinenbau Hajek insolvent

Das 1967 gegründete Unternehmen lieferte Maschinen für die Lebensmittelindustrie. Den Passiva von 2,8 Mio. Euro stünden Aktiva von 1,4 Mio. Euro gegenüber, das Unternehmen soll geschlossen werden.

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Das Vorarlberger Unternehmen Maschinenbau Heinrich Hajek Gesellschaft mbH & Co KG mit Sitz in Bregenz ist insolvent. Ende Dezember wurde am Landesgericht Feldkirch das Konkursverfahren eröffnet, informierte der Kreditschutzverband 1870 (KSV). Den Passiva von 2,8 Mio. Euro stünden Aktiva von 1,4 Mio. Euro gegenüber, hieß es in der Aussendung. Laut dem Konkursantrag soll das Unternehmen wegen der fehlenden Zukunftsperspektive geschlossen werden. Von der Insolvenz sind demnach 20 Beschäftigte und rund hundert Gläubiger betroffen. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten führte das Unternehmen auf die weltweit schlechte Wirtschaftslage zurück. Darum hätten Kunden geplante Aufträge zeitlich nach hinten verschoben. Die Suche nach einem Investor sei erfolglos geblieben. Der Schwerpunkt der 1967 gegründeten Maschinenbau Hajek liegt auf Maschinenkonzeptionen und Technologien für die Lebensmittelindustrie, etwa Maschinen für die Käse- und Wurstverarbeitung sowie -verpackung. So bietet das weltweit tätige Unternehmen etwa Schnitt- und Reibeanlagen sowie Reinigungsmaschinen an. (APA/red)

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