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© Miba AG

"Es muss nach den Wahlen rasch eine neue Regierung geben, denn es gibt viel zu tun. Überfällig ist ein zeitgemäßer Zugang zu flexiblen Arbeitszeitmodellen, das bringt auch den Mitarbeitern mehr Spielraum und nutzt nicht nur den Unternehmen. Zudem brauchen wir in Österreich weniger Bürokratie und mehr Spielraum für unternehmerische Entscheidungen. In der Budgetpolitik erwarte ich mir ein klares Bekenntnis zu mehr Sparsamkeit und Effizienz. Und in der Bildungspolitik erwarte ich mir eine Stärkung der so wichtigen MINT-Fächer. Schon heute tun sich die Unternehmen schwer, genug Absolventen aus den Fächern rund um IT, Softwareentwicklung, Mechatronik oder Mathematik zu finden. Die Bildungspolitik muss hier zusätzliche Angebote schaffen sowie Interesse und Neugierde bei Kindern schon im Kindergarten und der Volksschule wecken!"

Peter Mitterbauer,  Vorstandsvorsitzender, Miba AG

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"Es muss nach den Wahlen rasch eine neue Regierung geben, denn es gibt viel zu tun. Überfällig ist ein zeitgemäßer Zugang zu flexiblen Arbeitszeitmodellen, das bringt auch den Mitarbeitern mehr Spielraum und nutzt nicht nur den Unternehmen. Zudem brauchen wir in Österreich weniger Bürokratie und mehr Spielraum für unternehmerische Entscheidungen. In der Budgetpolitik erwarte ich mir ein klares Bekenntnis zu mehr Sparsamkeit und Effizienz. Und in der Bildungspolitik erwarte ich mir eine Stärkung der so wichtigen MINT-Fächer. Schon heute tun sich die Unternehmen schwer, genug Absolventen aus den Fächern rund um IT, Softwareentwicklung, Mechatronik oder Mathematik zu finden. Die Bildungspolitik muss hier zusätzliche Angebote schaffen sowie Interesse und Neugierde bei Kindern schon im Kindergarten und der Volksschule wecken!"

Peter Mitterbauer,  Vorstandsvorsitzender, Miba AG

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"Ich erwarte von der neuen Bundesregierung Mut zur Veränderung. Wir brauchen eine starke Regierung, die unbeeinflusst von Bünden, Kammern und Ländern unser Land wieder generationensicher macht. Es dürfen keine neuen Schulden mehr gemacht werden und die überfälligen Reformen in Verwaltung, Pensionen, und Bildung müssen umgesetzt werden. Dazu sollte die neue Regierung verpflichtet werden!"

Christian Knill, CEO Knill Energy Holding GmbH

© Christian MUELLER / M?ller Christian / picturedesk.com

„Wesentlich ist, dass die Regierung regiert, d.h. Entscheidungen trifft und zwar in den großen Strukturfragen wie Föderalismus, Pensionen, Sozial- und Gesundheitssystem, Bildung und steuerliche Entlastung. Dabei möge die Regierung nicht nur an das kurzfristige Hier und Jetzt denken und beherzt handeln. Die Wahrheit ist der Bevölkerung zumutbar. Daher gilt es jetzt das zu tun, was generationsübergreifend für das Land, für Europa und seine Menschen richtig und gut ist.“

Georg Kapsch,  CEO Kapsch Group

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"Österreich steht im globalen Wettbewerb – als Industrie haben wir in den letzten Jahren viele Reformen zur positiven Weiterentwicklung des Standortes vorgeschlagen. Ich habe mich hier persönlich bei Innovation und Forschung eingebracht. Die anstehende Wahl verzögert dringend nötige Reformvorhaben. Ich erwarte von der neuen Bundesregierung vor allem eine rasche Umsetzung. Angesichts der geopolitischen Entwicklungen ist Zeit ein entscheidender Faktor."

Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria AG

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"Durch den politischen Stillstand in den letzten 10 Jahren ist Österreich im internationalen Wirtschaftsranking von Platz 11 auf Platz 25 zurückgefallen. Die Reformunfähigkeit in dieser Zeit und die bürokratische Überregulierung haben zu diesem besorgniserregenden Rückfall geführt. Von einer neuen Bundesregierung erwarte ich mir die Umsetzung dieser notwendigen Strukturreformen, auch gegen die Interessen der bekannten 'Blockadestrukturen', um damit die Rahmenbedingungen zu schaffen, die Österreich wieder zu einem führenden und attraktiven Wirtschaftsstandort in Europa machen."

Stefan Pierer,  CEO KTM Group

© Matthias Heschl

„Ich erwarte mir ein klares Bekenntnis zum sauberen Diesel. Am Dieselmotor hängen in Österreich 250.000 Arbeitsplätze und eine Wertschöpfung von 17 Milliarden Euro. Diskussionen um Fahrverbote oder Mehrbesteuerungen dürfen nicht dazu führen, dass die Konsumenten weiter verunsichert oder Jobs gefährdet werden. Unternehmen brauchen in diesem Punkt Verlässlichkeit von Politik und Gesetzgebung.“

Gerhard Wölfel,  Geschäftsführer BMW Group Werk Steyr

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"Egal welche Farbkombination der Herbst auch bringen mag, wichtig ist, dass der Reformstau mit einer neuen Bundesregierung endlich ein Ende nimmt: Bildung, Forschung, Wissenschaft - dieses Dreieck benötigt eine Stärkung. Der Ausbau der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Österreichs unter Nutzung der Möglichkeiten des europäischen Wirtschaftsraums ist ebenso ein Thema, das dringend angegangen werden muss. Damit einhergehend ist es höchste Zeit für eine Senkung der Lohn- und Lohnnebenkosten sowie Flexibilisierung der Arbeitszeiten."

Andreas Gerstenmayer, CEO AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG

© CNH Industrial

„Aus Unternehmenssicht ist die Flexibilisierung der Arbeitszeiten ein wichtiger Ansatzpunkt, ebenso wie die Senkung der Lohnnebenkosten und Steuern, um die Wettbewerbsfähigkeit am Wirtschaftsstandort Österreich weiterhin sicherzustellen. Neben notwendigen Investitionen in die Bildungspolitik, um dem Facharbeitermangel entgegenzuwirken, ist es nur durch gezielte Maßnahmen in Forschung und Entwicklung möglich, eine Standortabsicherung zu gewährleisten.“

Christian Huber,  Managing Director CNH Industrial Österreich GmbH

© Donauchemie AG

"Taten und nicht nur Worte! Von der Bildungspolitik bis zur Vereinfachung von Genehmigungsverfahren: Die lange Bank, auf die bereits zahlreiche Reformen geschoben wurden, muss ein Ende haben."

Franz Geiger,  Vorstandsvorsitzender Donau Chemie AG

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Persönlich: Mit den leider unveränderbaren Strukturen der Schattenregierungen – Föderalismus/Länder, Kammerunwesen, Bürokratie -  ist das Weiterwursteln vorgegeben. Dank der exzellenten Betriebe in Österreich sind wir noch nicht so weit wie Griechenland. Eine Änderung ist nur mit einer Verfassungsreform möglich.

Wirtschaftspolitisch: wesentlich aktivere Wirtschaftspolitik, Zurücknahme des staatlichen Einflusses zum Abbau der Vollkasko-Mentalität, drastische Reduktion des Personals in den Ministerien als ersten konkreten Schritt des Bürokratieabbaus.

Qualitativ/Personell: Ich habe die Hoffnung, dass mit Kurz und einem neuen Schwung einige verkrustete Strukturen aufgebrochen werden können.

Erich Schneider,  Vorstand Breitenfeld AG

© DENIZ SAYLAN

"Eine konsequente Regierung, die Ihre Erfolge an umgesetzten Reformen misst, sich eindeutig zu Industrie und Europa bekennt und Österreich wieder dahin führt, wo es hingehört: Ganz nach vorne!" 

Thomas Uhr, General Manager BRP-Rotax GmbH & Co KG and Vice-President Powertrain BRP

© KANIZAJ Marija-M.

"Von der neuen Bundesregierung erwarte ich, dass ihr endlich eine rasche Weiterentwicklung Österreichs wichtig ist. Die vergangenen Jahre waren verlorene, weil sie von gegenseitiger Blockade, Anfeindung und dem 'Bedienen' der eigenen Zielgruppe geprägt waren. Österreich zuerst!"

Andreas Bawart, kaufmännischer Geschäftsführer Banner GmbH

© Andreas WENTER

"Für den Wirtschaftsstandort Österreich wünsche ich mir, dass es in der öffentlichen Diskussion wieder mehr um Sachthemen geht."

Gerald Hofer,  CEO KNAPP AG

© Archiv

"Ich bin Optimist und erwarte mir, dass die neue Regierung die allen bekannten großen Themen angeht, um uns wieder an die Spitze in Europa heranzuführen. Wenn sich Bundeskanzler Kern von seiner Partei ebenso emanzipieren kann wie Außenminister Kurz (es zumindest zur Bedingung gemacht hat), sind ein Ende der Diktatur des Kammernstaates und damit Reformen möglich." 

Peter Pichler,  Vorstandsvorsitzender Berndorf AG

© ABB

"Es besteht die Chance für wichtige Veränderungen in der Politik und der Regierungsarbeit. Notwendige Reformen, etwa in Verwaltung und Bildung, müssen endlich konsequent umgesetzt werden. Ebenso gilt es, die Chancen der Digitalisierung zum Vorteil Österreichs zu nutzen, neue Arbeitsplätze zu schaffen sowie die Industrie als wichtiges Rückgrat des Wohlstands in unserer Gesellschaft zu stärken."

Franz Chalupecky, Geschäftsführer ABB AG

© Borealis

"Ich sehe vor allem zwei Themen, denen sich eine neue Bundesregierung unbedingt so schnell wie möglich annehmen sollte: Damit Österreich als Industriestandort wettbewerbsfähig bleibt und als Arbeitsplatz für dringend benötigte internationale Spitzenkräfte wieder attraktiver wird, bedarf es einer Senkung von Steuern und Abgaben. Außerdem muss Österreich etwas tun, um selbst Spitzenkräfte auszubilden. Die Umsetzung einer umfassenden Bildungsreform – von der Volksschule bis hin zu den Hochschulen – ist dringend notwendig. Die neue Regierung sollte überdies neben dem Kontakt mit der Bevölkerung auch mehr Kontakt zu Unternehmen pflegen, um die Anliegen der Wirtschaft besser verstehen."

Mark Garrett,  Vorstandsvorsitzender Borealis AG

© Energie Burgenland

"Die Wirtschaftsentwicklung ist seit einem Jahr wieder positiv, Arbeitslosenzahlen sinken – weiter so! Ich erwarte Maßnahmen für die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes, vollen Einsatz für eine Bildungsreform und Investitionen in den Ökostromausbau."

Michael Gerbavsits, Vorstandsvorsitzender Energie Burgenland AG

© Rainer Mirau

"Wir erwarten uns langfristige, verlässliche Rahmenbedingungen sowie die Umsetzung bereits angekündigter Maßnahmen, u.a. die weitere Erhöhung der Forschungsförderung oder die Flexibilisierung der Arbeitszeit."

Philipp von Lattorff, Generaldirektor Boehringer Ingelheim RCV

© ENERGIE AG/HERMANN WAKOLBINGER

"Ich erwarte mir eine echte Entbürokratisierung und ein Ende der Regelwut. Für die Energiebranche Planungssicherheit, damit wir unseren Auftrag der sicheren Versorgung erfüllen können."

Werner Steinecker,  Generaldirektor Energie AG

© Agrana

"Ich bin für jede Strukturreform, die Bürokratie abbaut und Vertrauen in unseren Wirtschaftsstandort schafft. Österreich muss im internationalen Vergleich wieder Boden gut machen. Politik und Verwaltung sollten die ökonomische Entwicklung fördern statt sie behindern. In diesem Sinne hoffe ich auf einen neuen politischen Stil."

Johann Marihart, CEO AGRANA Beteiligungs-AG

© Energie Steiermark

„Ich wünsche mir, dass die Bekenntnisse zum Ausbau Erneuerbarer Energie durch konkrete Maßnahmen ordentlich Rückenwind bekommen. Das betrifft die Beschleunigung von Verfahren ebenso wie notwendige Neuregelungen im Ökostrom-Bereich. Die Förderung von Wasser, Wind, Sonne und Biomasse muss endlich in eine gerechte Relation gebracht werden.“

Christian Purrer, Vorstandssprecher Energie Steiermark AG

© Bayer Austria

"Insgesamt wünsche ich mir von der neuen Bundesregierung ein geschlossenes und entschlossenes Vorgehen, um Österreich in den nächsten Jahren wirklich voranzubringen – mehr Fokus auf Inhalte, weniger Fokus auf Inszenierung!"

Martin Hagenlocher, Geschäftsführer Bayer Austria GmbH

© AMAG Austria Metall AG

"Als global tätiges Unternehmen nutzen wir die ständig steigenden Anforderungen unserer Kunden zur Entwicklung unseres Geschäfts. In der von einer hohen Dynamik geprägten Weltwirtschaft benötigen wir Stabilität und leistungsfördernde Rahmenbindungen. Für uns zählt Wettbewerbsfähigkeit, Mut zur Entscheidung und zur raschen Umsetzung."

Helmut Wieser,  Vorstandsvorsitzender AMAG Austria Metall AG

© SCA Hygiene

"In turbulenten politischen Zeiten, in denen wir uns derzeit vielerorts befinden, benötigt Österreich eine Regierung mit klaren Zielsetzungen und den besten Köpfen. Unumgänglich ist ein Bekenntnis zu einem Europa, das sich seiner Rolle in der Welt bewusst ist und die Zukunftsthemen in ökonomischer und ökologischer Hinsicht gestaltet. Wir brauchen auf allen Ebenen mehr Miteinander statt Egoismus, Nationalismus und Protektionismus!"

Thomas Strasser, Geschäftsführer SCA Hygiene Products GmbH

© Foto Fischer

"Meine Erwartungen an die neue Bundesregierung sind eine rasche und wirksame Umsetzung der dringend erforderlichen Reformen. Die Schwerpunkte sehe ich in folgenden Bereichen:

- Forschung und Bildung,
- Vereinfachung der Verwaltung,
- Stärkung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Österreich.

Eine Grundvoraussetzung für das Gelingen dieser Vorhaben ist die Veränderungsbereitschaft in einer starken Reformpartnerschaft.“

Max Oberhumer, Geschäftsführer Sappi Austria GmbH

© Salzburger Aluminium AG

"Österreichs Probleme sind altbekannt, und die Lösungen liegen längst am Tisch. Jetzt brauchen wir eine Bundesregierung, die umsetzt und nicht streitet. Eines sollte allen Politikern klar sein: Wer mehr Wohlstand und Beschäftigung will, muss auch deutlich und unmissverständlich ja zur Wirtschaft sagen."

Karin Exner-Wöhrer, CEO Salzburger Aluminium Group

© Novomatic

"Ich hoffe, dass der Wirtschaftsstandort Österreich weiter entwickelt wird. Dazu zählen neben dem Bürokratieabbau auch eine im europäischen Vergleich kompetitive Unternehmensbesteuerung und eine Kostenreduktion des Faktors Arbeit. Grundsätzlich steht Österreich bei vielen anderen Faktoren bereits heute gut da. Dazu zählen beispielsweise die Einsatzbereitschaft der Menschen und die Lebensqualität. Dieser Vorzüge sollte man sich auch bewusst sein."

Harald Neumann, Vorstandsvorsitzender Novomatic AG

© Röfix

"Persönlich eine vernünftige Steuerpolitik (gegenfinanziert über Ausgabensenkungen), die Absicherung der Sozialsysteme und der allgemeinen Sicherheit. Wirtschaftspolitisch wünsche ich mir positive Impulse zur Verbesserung der Investitions- und Konsumbereitschaft (Steuerreform), ebenso eine effizientere öffentliche Verwaltung sowie gezielte Förderung von F&E zur Stärkung von Innovationen. Personell und qualitativ erwarte ich, dass Verantwortung und Pragmatismus vor parteipolitischen Machtspielen stehen.“

Dirk Zumbansen, Geschäftsleiter Röfix AG

© Blickfang photographie, Julia Türtscher

"Längst überfällige Strukturreformen müssen nun endlich angepackt werden, damit Österreich als Wirtschaftsstandort wieder attraktiver wird. Daneben erwarte ich mir eine Verbesserung des Bildungssystems, damit unsere Kinder und nachfolgende Generationen auch noch gute Chancen haben, sich beruflich im digitalen Zeitalter zu behaupten. Die neue Bundesregierung sollte sich zudem klar zu Europa bekennen und sich mit Ideen zur Weiterentwicklung der EU positionieren, die aktuell vor sehr großen Herausforderungen steht. Wir dürfen nicht vergessen, dass die EU neben ihrer großen wirtschaftlichen Bedeutung auch eines der wichtigsten Friedensprojekte unserer Zeit ist."

Daniel Sieberer, CFO SWARCO AG

© Nestlé

"Um die Basis für eine nachhaltige Zukunft des Einzelnen und der Gesellschaft legen zu können, erhoffe ich von einer zukünftigen Regierung, dass alle Mitglieder in dieselbe Richtung denken und agieren. Als Unternehmer erwarte ich die Sicherung des Wirtschaftsstandortes mit weniger Bürokratie, mehr Digitalisierung (auch in der Ausbildung) und mehr Zusammenarbeit in relevanten Bereichen.“

Fabrice Favero, Geschäftsführer Nestlé Österreich GmbH

© Lukas Ilgner / Verlagsgruppe News / picturedesk.com

"Österreich braucht eine Regierung mit einem tiefen Verständnis für die Wirtschaft und den Standort. Nur so lassen sich internationale Herausforderungen wie der Brexit und nationale Agendapunkte wie Investitionen in Infrastruktur und Bildung meistern. Persönlich erwarte ich mir eine hohe Dialogbereitschaft. Österreich hat viel Erfahrung bei internationalen Partnerschaften, die wir noch viel stärker nutzen müssen."

Rainer Seele, Generaldirektor OMV Aktiengesellschaft

© Ölz

"Von der kommenden Bundesregierung erwarte ich mir, dass sie in erster Linie effizient für ihren Auftraggeber arbeitet, und das ist die österreichische Bevölkerung. Als österreichischer Familienbetrieb brauchen wir Rahmenbedingungen, die es uns ermöglichen, im internationalen Wettbewerb mithalten zu können. Nur so werden wir in der Lage sein, auch die Zukunftsinvestitionen hier in Österreich zu tätigen. Nachhaltiges Arbeiten heißt sowohl für die Wirtschaft wie auch für die Politik: Jede Verschwendung – einschließlich der Ressource ‚Zeit’ – vermeiden."

Bernhard Ölz, Geschäftsführender Gesellschafter Rudolf Ölz Meisterbäcker GmbH & Co KG

© Fritz Hoellhuber

"Durch die Regierungsneubildung im Herbst erwarte ich, dass der seit einiger Zeit zu verspürende Konjunkturaufschwung durch wesentliche Vereinfachungen im behördlichen Bereich und eine spürbare Steuerentlastung unterstützt wird. Persönlich wäre es schön zu erleben, wenn den bisherigen zahlreichen Absichtserklärungen und Sonntagsreden einmal konkrete Taten folgen würden. Der Fokus einer nachhaltig agierenden Regierung muss auf die Bereiche Jugend, Bildung und technologischer Fortschritt gerichtet sein, denn das sind – neben den bereits erwähnten administrativen und steuerlichen Erleichterungen – die Säulen einer zukünftig prosperierenden Wirtschaft und Industrie."

Franz Hammelmüller, Vorstand SKF Österreich AG

© Bank für Tirol und Vorarlberg AG

"Ich wünsche mir Entscheidungen, die das Investitionsklima weiter verbessern und das hohe Niveau der Ausbildung erhalten. Allen unseren Wirtschaftstreibenden gebührt Dank für ihre Leistungen!"

Gerhard Burtscher, Vorstandsvorsitzender Bank für Tirol und Vorarlberg AG

© Crown Copyright

"Ich erwarte mir von einer neuen Bundesregierung ein sachliches Arbeiten für unser Heimatland. Kein politisches Taktieren und die Stärkung unseres Landes innerhalb der EU! Der positive Schwung in der Wirtschaft, der im Moment spürbar ist, darf durch politisches HickHack nicht gebremst werden!"

Anton Putz, geschäftsführender Gesellschafter Leier Gruppe

© Egger

"Von einer neuen Bundesregierung erwarte ich mir, den Stillstand in Österreich aufzubrechen und strategische Reformen anzugehen: eine Verwaltungsreform und Entbürokratisierung, eine Pensions- und Gesundheitsreform ebenso wie eine Schul- und Universitätsreform. Zur Einleitung einer notwendigen demografischen Trendwende mit einer steigenden Geburtenrate braucht es neue Wege in der Kinderbetreuung. Darüber hinaus soll die neue Regierung eine positive und aktive EU-Politik betreiben und Politik insgesamt wieder positiv erlebbar machen und sachorientiert arbeiten."

Thomas Leissing,  Gruppenleitung Finanzen/Verwaltung/Logistik der Egger Group

© Helene Waldner

"Es gibt aktuell so viele offene Themen um den Wirtschaftsstandort Österreich abzusichern bzw. attraktiver zu machen. Ich erhoffe mir, dass endlich gearbeitet wird und die parteipolistischen Interessen in den Hintergrund rücken."

Erich Dörflinger,  Geschäftsführer Flex

© Gebro

"Ich erwarte mir in einer Bundesregierung Menschen, denen langfristig das Wohl des Landes am Herzen liegt. Dazu gehören das Gefühl für und das Verständnis von Zwischenmenschlichkeit, Ökologie und Ökonomie. Professionalität, Zielorientiertheit und Pragmatismus sowie Ausblenden persönlicher Befindlichkeiten sind unabdingbar beim Denken, Diskutieren und in der Umsetzung. Also nichts für 90 % der momentan aktiven Politiker."

Pascal Broschek,  Geschäftsführer Gebro Holding GmbH

© Die Presse

"Dass endlich einmal Bewegung reinkommt und der Wirtschaftsstandort Österreich wieder attraktiv wird: durch Senkung der Lohnnebenkosten, das es  zu einem Durchforsten von sinnlosen Sozialleistungen und sonstigen Ausgaben kommt, um sich genügend Spielraum für Steuersenkungen erarbeiten zu können. Und dass diejenigen respektiert werden, die Leistung erbringen und nicht die, die Leistung beziehen."

Wolfgang Hötschl,  Geschäftsführer Kelly GmbH

© APA/HANS KLAUS TECHT

"Wir verfolgen vorrangig, unsere Position als innovatives und global wettbewerbsfähiges Technologieunternehmen weiter auszubauen. Als Luftfahrtzulieferant mit einer Exportquote von 100% benötigt FACC attraktive wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen und ein insgesamt innovationsfreundlicheres Klima. Themen wie Bürokratieabbau, Arbeitszeitflexibilisierung, steuerliche Entlastungen und Bildungsreform gilt es sachlich, transparent und politisch fair abzuarbeiten sowie rasch umzusetzen. Dies ist die Voraussetzung, dass das Vertrauen in den Standort Österreich  gestärkt  wird und die heimische Industrie wieder auf die Überholspur kommt.“

Robert Machtlinger,  Vorstandsvorsitzender FACC AG

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"Es gibt seitens der Politik immer wieder Ankündigungen programmatischer Natur, aber die Umsetzung spürt man dann leider nicht. Auch die jüngsten Pläne, die verlautbart wurden, waren eine bemerkenswerte Kollektion von Wünschen und Ideen. Ich würde meinen: Tun ist das Thema. Ganz entscheidend ist für uns etwa die Flexibilisierung der Arbeitszeit. Auch die Lohnnebenkosten sind in Österreich um 17,5 Prozent höher als in Deutschland. Wenn man sich die positive wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren ansieht, dann sind diese niedrigeren Lohnnebenkosten dafür wohl mit einer der wichtigsten Treiber gewesen. Leistung muss sich zudem wieder mehr lohnen. Österreich war viele Jahre das bessere Deutschland. Heute haben wir eine viel zu hohe Besteuerung des Arbeitseinkommens."

Günter Thumser,  Präsident Henkel CEE                

© Hasselblad H3D

"Persönlich erwarte ich eine Öffnung der Diskussion zu vielen schon lange anstehenden, nötigen Veränderungen und vor allem eine spürbare Beschleunigung in der Entscheidungsfindung und Umsetzung von notwendigen Maßnahmen. Eine Abkehr vom Parteien Hick Hack und lösungsorientierte, offene Gesprächskultur in der Regierung als Vorbild in Österreich. Für die Wirtschaft erwarte ich ein klares Bekenntnis zu Österreich als Wirtschaftsstandort und exportierendes Technologieland, resultierend in emotionaler und sachlicher Unterstützung aller Unternehmer/innen vom Einzelunternehmer bis hin zur Industrie, speziell für die in Österreich sehr wichtigen KMU.“

Othmar Sailer,  CEO der LISEC Holding GmbH

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"Persönlich hoffe ich auf eine Regierung, die sich den Gegebenheiten der Zeit stellt, professionell agiert und zukunftsweisende Gesetze beschließt. Mehr Inhalt statt Verpackung."

Wolfgang Tupy, Geschäftsführer-Kaufmännische Werkleitung Kromberg & Schubert Austria GmbH & Co. KG