Zulieferer

Mahle übernimmt Letrika

Der Stuttgarter Mahle-Konzern übernimmt die Mehrheitsanteile des an der Börse in Ljubljana gelisteten Unternehmens Letrika. Künftig wird Letrika als Profit Center „Elektrische Antriebe und Nebenaggregate“ in den Mahle-Konzern integriert und konsolidiert.

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Mahle-CEO Heinz Junker

Der Mahle-Konzern hat sich die Mehrheitsanteile des an der Börse in Ljubljana gelisteten Unternehmens Letrika gesichert. Geplant ist, dass Letrika als Profit Center in den Mahle-Konzern integriert und konsolidiert wird.

Die Übernahme von rund 54 Prozent der Aktien der Letrika-Gruppe erfolgt im Rahmen einer Initiative, staatlich kontrollierte Unternehmen in Slowenien zu privatisieren. Mahle unterzeichnete den Aktienkaufvertrag im Juni. Nachdem Mahle bereits zusätzlich 27 Prozent der Anteile über die Börse erworben hat, wird Mahlenach Closing rund 80 Prozent der Anteile an Letrika halten.

Letrika hat 2013 an sieben Produktions- und Entwicklungsstandorten in Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Weißrussland, China und Brasilien mit 2.416 Mitarbeitern einen Umsatz von 242,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Entwickelt und gefertigt werden Elektromotoren, Generatoren sowie elektrische und mechatronische Antriebssysteme.

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