Forschung

Magna verlängert Kooperation mit TU Graz um weitere fünf Jahre

Seit 14 Jahren forscht der Autozulieferer mit der TU Graz gemeinsam an neuen Technologien - bisher sind 1.300 wissenschaftliche Arbeiten und 13 gemeinsame Patente daraus hervorgegangen. Nun wird die Zusammenarbeit verlängert.

Der Automobilzulieferer Magna hat die seit 2004 bestehende Kooperation mit der TU Graz um weitere fünf Jahre verlängert. Seit 15 Jahren wird am "Frank Stronach Institute" (FSI) ) zusammengearbeitet. 1.300 wissenschaftliche Arbeiten und 13 gemeinsame Patente sind bisher hervorgegangen, hieß es in einer Aussendung am Dienstag. Rund 30 Mio. Euro flossen bisher von Magna in das FSI.

Neben den bestehenden Forschungsbereichen soll die Zusammenarbeit zusätzlich auf die Bereiche automatisiertes Fahren, virtuelle Produktentwicklung und smarte Produktion den Fokus legen. Ziel sei es, sich noch intensiver mit der Digitalisierung in der Fahrzeugentwicklung und in der Fahrzeugproduktion zu beschäftigen.

Für Rektor Harald Kainz ist die neue Kooperation eine logische Fortsetzung: "Beide Seiten eint die Bereitschaft, Visionen zu verwirklichen und sich permanent weiterzuentwickeln. Hier eröffnet die Digitalisierung immense Chancen - und zwar nicht nur in der Fahrzeugtechnik, sondern auch in anderen Bereichen von Forschung und Wirtschaft."

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Karl-Friedrich Stracke von Fahrzeugtechnik & Engineering Magna Steyr sieht in der Zusammenarbeit Potenzial auf beiden Seiten: "Die Kooperation zwischen der TU Graz und Magna Steyr ist für uns von großer Bedeutung, um die technologischen Herausforderungen in der Automobilindustrie gemeinsam zu bewältigen. Sie wird auch die gezielte Ausbildung der Studentinnen und Studenten fördern, um damit den Wissenstransfer in die Industrie zu ermöglichen." (apa/red)

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