Zulieferindustrie

Magna Steyr startet im neuen slowenischen Werk den Betrieb

Der Autozulieferer Magna hat in seiner neuen Lackieranlage in Hoce bei Maribor den Betrieb aufgenommen. Jetzt werden 24 Karosserien pro Tag abgefertigt, bis Ende Mai soll die volle Produktion erreicht werden.

Die neue Lackieranlage von Magna beschäftigt rund 200 Mitarbeiter, derzeit werden dort Karosserien für den Jaguar E-Pace lackiert, der im Grazer Werk gebaut wird. Hier im Bild eine Marketingveranstaltung mit einem "Weltrekordsprung" eines Fahrzeugs dieser Baureihe.

Der kanadisch-österreichische Autozulieferkonzern Magna hat den Betrieb in dem neuen Werk in Slowenien gestartet. In der Lackieranlage in Hoce bei Maribor werden zunächst 24 Karosserien pro Tag abgefertigt, in den nächsten Wochen soll die Tagesproduktion auf über 100 Fahrzeuge gesteigert werden.

Volle Produktion bis Ende Mai

Magna rechnet damit, die volle Produktion bis Ende Mai zu erreichen, berichtete die Nachrichtenagentur STA. "Wir haben die letzten drei Jahre hart daran gearbeitet, um zum heutigen Tag zu kommen. Jetzt können wir uns endlich auf die Produktion fokussieren", sagte der Chef des neuen Werks, David Adam, laut STA. Die Lackieranlage beschäftigt rund 200 Mitarbeiter, derzeit werden dort Karosserien für den Jaguar E-Pace lackiert, der im Grazer Werk gebaut wird.

Proteste von Umweltschützern und Probleme mit Beschwerden gegen die Umweltgenehmigung führten zur Verzögerung des Betriebs im neuen Werk. Die Produktion musste deshalb vorläufig in Graz abgewickelt werden.

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Adam nannte laut STA keine Zahlen, wie viel die Verzögerung gekostet hat, erklärte aber, dass man in Graz deswegen Überstunden machen musste. Nachdem die Umweltgenehmigung rechtskräftig geworden war, konnte Magna den Betrieb im slowenischen Werk aufnehmen. (apa/red)

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