Zulieferindustrie

Magna: "Hohe geschäftliche Unsicherheit"

Der kanadische Zulieferkonzern mit großem Standort in Österreich streicht seine Prognose fur das laufende Jahr. Gegenüber den Aktionären verweist die Konzernführung aber auf eine aktuelle Liquidität von rund Milliarden Dollar.

Der kanadische Autozulieferkonzern Magna hat wegen der Corona-Krise seinen Ausblick zurückgezogen. Das gab das Unternehmen bekannt und begründete den Schritt mit der "hohen geschäftlichen Unsicherheit" aufgrund von COVID-19. Magna werde ein neues allgemeines Geschäftsupdate mit den Ergebnissen für das erste Quartal 2020 veröffentlichen, hieß es.

"In der Zwischenzeit sollten sich Anleger mit der Tatsache trösten, dass wir zum 29. Februar 2020 über eine Liquidität von ca. vier Milliarden US-Dollar ( (3,64 Mrd. Euro) verfügen, davon ca. eine Milliarde US-Dollar in bar und drei Milliarden US-Dollar in verfügbaren, zugesagten Kreditlinien", ließ Magna wissen.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Aurora/Ontario hatte für das laufende Jahr einen Umsatz von 38 bis 40 Milliarden Dollar erwartet, ehe die Corona-Krise ausbrach. Betroffen davon ist auch Magna Steyr in Graz, wo seit 17. März und zumindest bis April die Produktion still steht. (apa/red)

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