Hintergrund

(4) Wie ist die Situation am großen Standort in Wien?

Siemens will knapp 7.000 Stellen streichen, davon viele in Deutschland und in Wien. Wie passt das zu den Milliardengewinnen des Konzerns? Und wie erfolgversprechend ist die Linie der Gewerkschaft? Hier die sieben wichtigsten Antworten.

Die Kürzungen treffen auch den großen Standort in Wien, fallen aber geringer aus als anderswo. Insgesamt beschäftigt Siemens in Österreich 10.800 Mitarbeiter, knapp 6.000 davon in der Bundeshauptstadt.

Jetzt sollen in Wien rund 200 Arbeitsplätze wegfallen. Grund dafür sei die Bündelung der Planung von Kraftwerksprojekten, die bisher auf drei Werke - Wien, Erlangen, Offenbach - verteilt sei, so der Konzern.

Zum Abbau von Stellen in Wien soll es jedoch erst 2020 oder 2021 kommen, so Wolfgang Hesoun, Konzernchef von Siemens Österreich, gegenüber Ö1. "Und das gibt uns ausreichend Zeit, im Konzern für die Mitarbeiter entsprechende Platzierungen zu suchen und auch zu finden". Freistellungen seien "so gering wie möglich zu halten". Ziel seien sozialerträgliche Lösungen wie neue Jobs innerhalb der Firma, Gleitpensionen oder Altersteilzeit.

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