Hintergrund

(3) Welche Pläne hat der Vorstand im Detail?

Siemens will knapp 7.000 Stellen streichen, davon viele in Deutschland und in Wien. Wie passt das zu den Milliardengewinnen des Konzerns? Und wie erfolgversprechend ist die Linie der Gewerkschaft? Hier die sieben wichtigsten Antworten.

Weltweit sollen 6.900 Stellen gestrichen werden, davon etwa die Hälfte in Deutschland. Zwei Werke in Görlitz und Leipzig sollen geschlossen werden, beim Generatorenwerk in Erfurt ist ein Verkauf in der Diskussion, und auch ein Standort in Offenbach ist offenbar bedroht. In Berlin und anderen Städten sollen die Standorte erhalten bleiben, aber jeweils hunderte Stellen wegfallen.

Außerhalb Deutschlands fallen in Europa gut 1.100 Jobs weg, davon 200 in Wien. Außerhalb Europas sind weitere 2.500 Stellen betroffen, davon allein 1.800 in den USA.

Hoch qualifiziertes Personal besonders betroffen

Siemens will die Kürzungen in Deutschland nach Möglichkeit bis 2022 und 2023 abschließen. Es trifft laut Konzern überwiegend Ingenieure, IT-Fachkräfte und andere qualifizierte Berufe.

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Der Vorstand will möglichst viele Arbeitnehmer zum "freiwilligen Verzicht" auf ihren Job überreden - mittels Abfindung, Weiterqualifizierung und anderer Angebote.

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