Spezialchemie

Lonza gliedert eine Sparte aus und plant Stellenabbau

Beim Schweizer Spezialchemiekonzern Lonza kommt es zu einer Neuorganisation. Geprüft wird auch der Abbau von rund 130 Arbeitsplätzen.

Chemische Industrie Lonza Schweiz Mitarbeiterabbau

Beim Schweizer Spezialchemiekonzern Lonza kommt es zu einer Neuorganisation: Der Bereich Specialty Ingredients (LSI) wird ausgegliedert, bleibt aber im Besitz von Lonza. Gleichzeitig erfolgt in der Sparte und auf Gruppenebene ein Abbau von Stellen.

Dank der Ausgliederung von LSI stehe die Sparte künftig unter einer unabhängigen Leitung und verfüge über eine bessere Kontrolle über die operativen Aktivitäten und Kosten, teilte Lonza mit. Das Segment bleibe aber zu 100 Prozent im Besitz von Lonza. Der Prozess zur Ausgliederung sei bereits eingeleitet worden und soll bis Mitte 2020 abgeschlossen sein, heißt es. LSI solle mit der Ausgliederung zum weltweit führenden Anbieter in der Kontrolle von Mikroorganismen aufsteigen.

Um die Effizienz zu verbessern, werde zudem der Abbau von etwa 130 Stellen geprüft. Davon würden rund 50 die Schweiz und 35 die USA betreffen. Das Programm sei auf das Segment LSI sowie auf die entsprechenden Supportfunktionen beschränkt. Auf das Segment Pharma Biotech & Nutrition habe es keinen Einfluss. Lonza will den Angaben zufolge die Stellenverluste minimieren und betroffenen Mitarbeitern wo möglich andere freie Stelle im Unternehmen oder eine Frühpensionierung anbieten. (awp/sda/apa/red)