Verkehr

Löwenanteil des europäischen Güterverkehrs rollt auf der Straße

In der EU fließt der Güterverkehr zu drei Vierteln auf Straßen statt auf der Schiene. Österreich schneidet besser ab als der Durchschnitt - allerdings nicht allzu viel.

Drei Viertel des Güterverkehrs in der EU finden auf der Straße statt: Nach Zahlen von Eurostat sind das genau 75,3 Prozent. In Österreich beträgt der Anteil bei 64,8 Prozent.

Den höchsten Anteil hat die Straße beim Güterverkehr in Malta und Zypern flächendeckend mit je 100 Prozent. Auf den Inseln gibt es überhaupt keine Bahnmöglichkeiten. Irland kommt auf 99,0 Prozent vor Griechenland (98,4) und Spanien (94,1 Prozent). Den niedrigsten Anteil hat die Straße in Lettland (20,2) und Litauen (34,1 Prozent).

Güterverkehr per Bahn: Kaum eine Chance gegen die Straße

Entsprechend sieht es beim Güterverkehr auf der Bahn aus. Der EU-Durchschnitt aus dem Jahr 2015 beträgt laut Eurostat 18,3 Prozent. Österreich steht europaweit an sechster Stelle mit 32,4 Prozent.  

Hier führt Lettland mit 79,8 Prozent vor Litauen (65,9 Prozent) und Estland (52,4 Prozent). Dann kommen Slowakei (36,7 Prozent), Slowenien (35,0 Prozent) und

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Am unteren Ende rangieren beim Eisenbahn-Gütertransport (Malta und Zypern ausgenommen) Irland mit nur 1,0 Prozent, Griechenland (1,6 Prozent), Spanien (5,9 Prozent) die Niederlande (6,1 Prozent) und Luxemburg (6,7 Prozent).

(red/apa)

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