Kollektivverträge

Löhne in der Holzindustrie steigen um knapp zwei Prozent

Die KV-Löhne und Gehälter für die 25.400 Beschäftigten in der heimischen Holz- und Sägeindustrie werden ab Mai um knappe zwei Prozent erhöht. Auch im Rahmenrecht soll es zu Verbesserungen kommen.

Papier- und Holzindustrie GPA-djp Kollektivvertrag

Die KV-Löhne und Gehälter für die 25.400 Beschäftigten in der Holz- und Sägeindustrie werden mit 1. Mai um 1,7 bis 1,82 Prozent erhöht. Darauf haben sich am Mittwoch die Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) und die der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) mit dem Fachverband der Holz-, Säge- und Faserspanplattenindustrie geeinigt.

Für die Ist-Löhne gilt in der holzverarbeitenden Industrie und der Faserspanplattenindustrie die Parallelverschiebung, in der Sägeindustrie werden die Ist-Löhne um 1,6 Prozent erhöht. Das gleiche gilt für sämtliche Gehälter der Angestellten, teilten die beiden Gewerkschaften mit.

Auch im Rahmenrecht kommt es zu Verbesserungen. So werden die Taggelder bei Inlandsreisen auf einheitlich 36 Euro erhöht. Elternkarenz, die nach dem 1. Mai 2017 endet, wird auf dienstzeitabhängige Ansprüche zur Gänze angerechnet. Für Lehrlinge werden die Kosten der wöchentlichen Heimfahrten übernommen.

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Weiters wurde vereinbart, in Arbeitsgruppen die Lohnordnung und Kollektivvertrags-Textierungen zu überarbeiten sowie die Themen altersgerechtes Arbeiten, Dienstverhinderungsgründe und All-In-Verträge zu behandeln. (apa/red)

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