Löhne

Löhne der Elektroindustrie steigen um drei Prozent

Die Verhandlungen zum KV in der Elektrobranche und Elektronikindustrie bringen einen Zuwachs der Löhne um knapp mehr als drei Prozent. Dahinter stehe die Absicht, die Leistungen der Mitarbeiter anzuerkennen, so Brigitte Ederer, Präsidentin des FEEI.

Die Kollektivvertragsverhandlungen in der Elektro-und Elektronikindustrie sind abgeschlossen worden. Demnach steigen die IST-Löhne und Gehälter um 3,1 Prozent, die KV-Löhne und Gehälter um 3,2 Prozent. Die Lehrlingsentschädigung geht durchschnittlich um neun Prozent nach oben, teilte der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) Montagabend mit.

Die Aufwandsentschädigungen steigen um 2,1 Prozent, Zulagen um 2,5 Prozent. Ausnahme ist die Zulage für die dritte Schicht bzw. Nachtarbeit (22:00-6:00), sie wächst um sechs Prozent. Weiters wurde vereinbart dass die Kündigungsfristen des Arbeitgebers für Arbeiter auch ab 2021 zum Monatsletzten enden.

"Verantwortungsvoller Abschluss"

Das Ergebnis zeige den Willen der Verhandlungspartner, einen verantwortungsvollen Abschluss zu erzielen, der die Leistungen der Mitarbeiter anerkenne, erklärte Brigitte Ederer, Präsidentin des FEEI. Der neue Kollektivvertrag tritt mit 1. Mai in Kraft und gilt für eine Laufzeit von zwölf Monaten. (apa/red)

Verwandte tecfindr-Einträge