Rüstungsindustrie

Lockheed Martin freut sich über mehr Waffenkäufe

US-Rüstungskonzern Lockheed Martin profitiert von höheren Militärausgaben des Pentagon unter Präsident Donald Trump.

Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin profitiert von höheren Militärausgaben des Pentagon unter Präsident Donald Trump. Der Nettogewinn stieg im zweiten Quartal überraschend kräftig um knapp 5 Prozent auf 942 Mio. Dollar (822 Mio. Euro), wie das Unternehmen mitteilte. Der Umsatz kletterte um rund 10 Prozent auf 12,7 Mrd. Dollar und übertraf damit ebenfalls die Expertenprognosen.

Das Management hob daraufhin seine Ziele für Gewinn und Umsatz im Gesamtjahr an. Vor allem das Geschäft mit dem Kampfjet F-35 florierte. Obwohl von Trump im Wahlkampf als zu teuer kritisiert, stockte das US-Verteidigungsministerium kürzlich die Order um 13 auf 2456 Flugzeuge auf.

Der Auftrag hat über die gesamte Laufzeit insgesamt ein Volumen von mehr als einer Billion Dollar. Der letzte Jet soll 2044 ausgeliefert werden. Trump hatte mit seiner Ankündigung höherer Militärausgaben den Aktien von Rüstungskonzernen kräftig Auftrieb verliehen. Die Lockheed-Papiere legten nun kapp ein Prozent zu, seit Jahresbeginn sind es rund 15 Prozent. (reuters/apa/red)