Nutzfahrzeuge

Lkw-Bauer Volvo hat 2018 mehr verdient

Der schwedische Lkw- und Baumaschinenhersteller Volvo hat im Vorjahr in den wichtigsten Sparten Lastwagen und Baumaschinen deutlich mehr verkauft und verdient. Weniger gut lief es in der Sparte für Busse.

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Der schwedische Lkw- und Baumaschinenhersteller Volvo will nach einem Umsatz- und Gewinnanstieg 2018 seinen Aktionären mehr Geld ausschütten. Neben einer auf fünf Schwedische Kronen (0,48 Euro) erhöhten Dividende je Aktie sollen die Anteilseigner zudem eine Sonderausschüttung von noch einmal fünf Kronen je Papier erhalten, teilte der Konzern in Stockholm mit.

Volvo hatte in den wichtigsten Sparten Lastwagen und Baumaschinen deutlich mehr verkauft und verdient, während es bei den Bussen mauer aussah. Der Umsatz kletterte konzernweit um 17 Prozent auf 390,8 Mrd. Kronen (37,8 Mrd. Euro), der um Sondereffekte bereinigte Gewinn um fast 40 Prozent auf 40,7 Mrd. Kronen. Die Aussichten werden allerdings nun etwas düsterer, der Bestelleingang für Lkw im vierten Quartal sackte im Jahresvergleich um über 14 Prozent ab.

Unter dem Strich stieg der auf die Aktionäre entfallende Gewinn im Gesamtjahr um gut ein Fünftel auf 24,9 Mrd. Kronen. Für das vierte Quartal hatte Volvo eine Rückstellung von sieben Mrd. Kronen gebildet, um Kosten für Probleme mit einer möglicherweise defekten Komponente der Abgasreinigung in einigen Modellen aufzufangen. (dpa/apa/red)