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Linzer Softwareschmiede S&T erwartet 2018 erste Umsatzmilliarde

Nach Übernahme des deutschen Mitbewerbers Kontron erwartet S&T für kommendes Jahr die erste Umsatzmilliarde. Treiber dabei sind das Internet der Dinge und die Digitalisierung der Industrie. Die Oberösterreicher werden im deutschen Aktienindex TecDax gelistet.

Der im Frankfurter TecDAX gelistete Linzer IT-Dienstleister S&T hat durch die Übernahme des Mitbewerbers Kontron den Umsatz und Gewinn kräftig gesteigert. In den ersten neun Monaten 2017 stieg der Umsatz von S&T gegenüber der Vorjahresperiode damals ohne Kontron um 95 Prozent auf 587,3 Mio. Euro. Das Konzernergebnis erhöhte sich um 40 Prozent auf 15,4 Mio. Euro.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 122 Prozent 43 Mio. Euro. Der Auftragsbestand legte in den ersten neun Monaten von 306 Mio. Euro auf 462 Mio. Euro zu.

Prognose für heuer erhöht

Deswegen erhöhte S&T die Ebitda-Prognose für das Geschäftsjahr 2017 von über 50 Mio. Euro auf 60 Mio. Euro. "Zudem bestätigen wir unser geplantes Wachstum auf 1 Mrd. Euro Umsatz im Geschäftsjahr 2018", so Konzernchef Hannes Niederhauser. Man sei bereit, "im Bereich Internet of Things und Industrie 4.0 eine führende Rolle einzunehmen".

Die S&T AG ist mit rund 3.800 Mitarbeitern in mehr als 25 Ländern weltweit aktiv. Das IT-Systemhaus ist im deutschen Aktienindex TecDAX an der Deutschen Börse gelistet. 2016 ist S&T bei der Kontron AG - einem führenden Anbieter im Bereich Embedded Computer - eingestiegen. (apa/red)

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