Lenzing-Vorstand Weninger expandiert in China und Lenzing

Lenzing investiert 78 Millionen Euro an den Standorten in Nanjing und Lenzing. Nach dem Ausbau befindet sich die Hälfte aller Faserkapazitäten in Asien.

Am Faserstandort Nanjing wird um 55 Millionen Euro die Viskosefaserkapazität auf rund 140.000 Tonnen pro Jahr mehr als verdoppelt. Die Bauzeit wurde mit 18 Monaten festgelegt. Am Standort Lenzing wird in den kommenden 15 Monaten um 23 Millionen Euro eine bestehende Faserproduktionsstraße schrittweise von Standard-Viskosequalitäten auf Modalfasern umgebaut.

Rascher Umbau

Den Ausbau der Modalkapazitäten am Standort Lenzing zulasten von Standard-Qualitäten begründete der dafür verantwortliche Vorstand Friedrich Weninger damit, dass sich in den vergangenen Jahren der Export von Modalfasern von Lenzing aus in die gesamte Welt - insbesondere auch nach Asien - bestens bewährt habe und die Zellstoffintegration nun eine optimale Kontrolle und Steuerung des Produktionsprozesses vom Buchenholz bis zur Faser ermögliche. Zudem sei in Lenzing jahrzehntelanges Modalfaser-Produktions-Know-how vorhanden. Der Umbau könne vergleichsweise rasch und kostengünstig vorgenommen werden. Mit diesem Projekt werde auch die Spezialitätenstrategie am Standort Lenzing weiterentwickelt und abgesichert, sagte Weninger. (APA/red)

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