Textilindustrie

Lenzing investiert viel Geld in Schwefelsäureproduktion am Heimatstandort

Der Faserhersteller Lenzing investiert 40 Millionen Euro in die Produktion von Schwefelsäure an seinem Heimatstandort Lenzing. Der Hersteller verspricht auch zumindest eine leichte Absenkung seiner Emissionen, die im Jahr 1,75 Millionen Tonnen betragen.

Lenzing weitet am Standort in Lenzing die Schwefelsäureproduktion aus und investiert dabei 40 Mio. Euro. Ein wichtiger Teil der Investition seien eine Luftreinigung und Schwefelwiederaufbereitung und dadurch bessere Abluftwerte. Außerdem werde aus Dampf Energie gewonnen, teilt Lenzing mit.

1,75 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr

Der CO2-Ausstoß soll trotz Produktionserweiterung um 15.000 Tonnen pro Jahr sinken. Die ganze Lenzing-Gruppe hat weltweit Treibhausgasemission von 1,75 Mio. Tonnen. Bis 2030 sollen die CO2- Emissionen pro Tonne produziertem Zellstoff und Fasern um 50 Prozent sinken. In einigen Jahrzehnten plant Lenzing, auf Konzernebene "netto kein CO2 mehr zu emittieren" - das soll allerdings um das Jahr 2050 passieren. (apa/red)

Verwandte tecfindr-Einträge