Umweltschutz

Lenzing AG klare Positionierung im Kampf gegen Plastikmüll

Die Lenzing AG begrüßt die aktuellen Entscheidungen der EU-Kommission in Zusammenhang mit Plastikmüll und dessen Verwertung. Das Unternehmen steuert biologisch abbaubare Fasern bei.

Die Lenzing Gruppe, weltweit führender Anbieter von nachhaltig erzeugten Spezialfasern, begrüßt den Erlass der Leitlinien zur Umsetzung der am 05. Juni 2019 in Kraft getretenen Einwegkunststoffrichtlinie. Die EU-Kommission präzisiert darin, welche Produkte in den Anwendungsbereich der Richtlinie fallen, und sorgt damit für Klarheit im gemeinsamen Kampf der EU-Mitgliedsstaaten gegen die Umweltverschmutzung durch Plastikabfälle. Eine nachhaltige und innovative Lösung für dieses vom Menschen gemachte Problem bieten die holzbasierten und biologisch abbaubaren Cellulosefasern der Lenzing.

"Die Verschmutzung der Umwelt - insbesondere der Meere - ist eines der größten Probleme unserer Zeit. Insofern begrüßen wir die Maßnahmen der EU, um den Verbrauch von bestimmten Einwegkunststoffprodukten zu reduzieren und den Übergang zu echten Kreislaufmodellen zu fördern", sagt Robert van de Kerkhof, Mitglied des Vorstandes der Lenzing Gruppe. "Lenzing investiert seit vielen Jahren in die Entwicklung von nachhaltigen und innovativen Lösungen für die Textil- und Vliesstoffbranchen und wird auch in Zukunft intensiv daran arbeiten, eine systemische Veränderung in Richtung Kreislaufwirtschaft zu erzielen", so van de Kerkhof.

Investition in die Zukunft

Lenzing ist mit ihren ambitionierten Nachhaltigkeitszielen Vorreiterin der produzierenden Industrie und insbesondere der Faserindustrie. Die erheblichen Investitionen, die das Unternehmen zur Entwicklung nachhaltiger Innovationen, aber auch zur Umsetzung der Klimaziele in Richtung CO2-Neutralität tätigt, stärken nicht nur die Marktposition und erhöhen den Shareholder-Value, sondern schaffen auch kontinuierlich neue Arbeitsplätze.

White Paper zum Thema

>> Mehr zur Kreislaufwirtschaft der Lenzing AG lesen Sie hier...

Einheitliche Kennzeichnungsvorschriften für Einwegkunststoffprodukte

Die Einwegkunststoffrichtlinie sieht ab 03. Juli 2021 auch einheitliche Kennzeichnungsvorschriften für bestimmte Produkte auf der Verpackung oder auf dem Produkt selbst vor. Darunter fallen etwa Damenhygiene-Produkte und Feuchttücher für Körper- und Haushaltspflege, die Kunststoffe enthalten.

"Das Thema Hygiene nimmt einen immer höheren Stellenwert ein und ist gerade unter den gegebenen epidemischen Zuständen ein Gebot der Stunde. Bei aller Sorge um die Gesundheit dürfen wir aber nicht auf unsere Umwelt vergessen", sagt Jürgen Eizinger, Vice President Global Nonwovens Business bei Lenzing. "Die Einwegkunststoffrichtlinie der EU ermöglicht Konsumentinnen und Konsumenten eine bewusstere Kaufentscheidung. Daher begrüßen wir diese Richtlinie und die Leitlinien, die Klarheit schaffen. Lenzing bietet mit ihren VEOCEL(TM) Fasern schon heute eine natürliche Lösung für das Problem der globalen Plastikverschmutzung und erweitert ihre Kapazitäten für holzbasierte Spezialfasern stetig, um die Entwicklung nachhaltiger Feuchttücher und Hygieneartikel zu fördern", so Eizinger.

#ItsInOurHands - die Initiative für mehr Bewusstsein und Transparenz

Mit ihrer Umweltinitiative #ItsInOurHands unterstützt Lenzing gemeinsam mit ihren Partnern seit Ende 2019 eine Bewegung, um mehr Bewusstsein und Transparenz für Materialien in Feuchttüchern zu schaffen. Eine Online-Plattform sowie eine engagierte Community stärken das Bewusstsein von Herstellern und Verbrauchern und treiben dadurch nachhaltige Alternativen voran. (apa/red)