Personalia

Leitung des Aufsichtsrats von Siemens: Snabe statt Kaeser

Der frühere Konzernchef von SAP soll bis 2025 oberster Kontrolleur von Siemens bleiben. Zuletzt gab es Spekulationen, dass der frühere Konzernchef Joe Kaeser nach zwei Jahren als Aufsichtsrat zu Siemens zurückkehren könnte.

Der ehemalige SAP-Chef Jim Hagemann Snabe soll bis 2025 Aufsichtsratschef von Siemens bleiben. Der 55-jährige Däne soll nach der Hauptversammlung am 3. Februar für weitere vier Jahre im Amt bestätigt werden, wie der Münchner Technologiekonzern mitteilte. Snabe sitzt seit 2013 im Siemens-Aufsichtsrat und führt das Gremium seit 2017.

Er galt zunächst als Übergangskandidat, bis der scheidende Vorstandschef Joe Kaeser die zweijährige Abkühlphase hinter sich gebracht haben würde. Obwohl Kaeser inzwischen Aufsichtsratschef der von Siemens abgespaltenen Siemens Energy ist, hielten sich Spekulationen, dass er nach zwei Jahren zurückkehren könnte.

Für Snabe, der auch den Verwaltungsrat des dänischen Reeders A. P. Moeller-Maersk führt, ist 2025 bei Siemens Schluss; nach der Satzung ist die Zugehörigkeit zum Aufsichtsrat auf drei Amtsperioden begrenzt.

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Die Chefin des Lasermaschinenbauers Trumpf, Nicola Leibinger-Kammüller, muss das Gremium deshalb im Februar verlassen. Der ehemalige Bayer-Chef Werner Wenning (74) scheidet aus Altersgründen aus. Für die beiden sollen die Technologie-Chefin von Airbus, Grazia Vittadini, und Adidas-Chef Kasper Rorsted nachrücken. (reuters/apa/red)