Mechatronik

Leistungsschau der Linzer Mechatroniker

Kürzlich fand mit Vertretern von Unternehmen wie AVL List, Bosch, Hainzl Industriesysteme, Primetals, Trotec, Trumpf, Salvagnini oder Voestalpine die Hausmesse des Linz Center of Mechatronics statt.

Bernhard Roider und Günther Mühlberger von Keba waren ebenfalls Gäste der Mechatronik-Hausmesse.

"Ich kann mir gut vorstellen, dass wir in naher Zukunft in unserer Niederlassung in China Prüfstände haben, die wir per Fernwartung von unserer Firmenzentrale in Deutschland aus steuern. Konkrete Lösungen, die das ermöglichen würden, habe ich heute auf der LCM-Firmenmesse gesehen", resümiert Harald Buchalla, Leiter der Abteilung Innovation der Hanning Elektro-Werke. Der Hersteller kundenspezifischer elektrischer Antriebe wie für Industrietore, Zahnarztstühle oder Laborzentrifugen beschäftigt weltweit 1.500 Mitarbeiter und arbeitet seit fast acht Jahren mit LCM zusammen. Dabei werden Permanentmagnet-Synchronmotoren mittels Simulationswerkzeugen optimiert. 

Inspiriert von den LCM-Entwicklungen zeigte sich auch Peter Priller, Technology-Scout beim Grazer Motorenentwickler AVL List. "Die von LCM entwickelten Methoden und Komponenten zur aktiven Schwingungsdämpfung eröffnen auch für uns interessante Perspektiven."
 
"Entwicklungsnetzwerke engmaschiger knüpfen"

AVL hat vor vier Jahren eine Forschungskooperation mit LCM gestartet. Dabei sorgen Sensoren, die nur mittels Energy-Harvesting – also ohne Stromleitung oder Batterie – Daten erfassen, übermitteln und über optische Signale ihre eigene Position weitergeben, für drahtlose Kommunikationsnetzwerke. Damit ist auch in Extremsituationen außerhalb von Labors und Prüfständen eine präzise Datenerfassung ohne lästige Wartungsarbeiten möglich. Neben Projekten aus dem Bereich Sensorik zeigte LCM auch Lösungen aus der Antriebstechnik, Mechanik, Regelung sowie der Simulation komplexer Maschinen und Prozesse. "Wir wollen mit der Hausmesse unseren Kunden und Gäste auf spannende Entwicklungen aus unterschiedlichsten Disziplinen aufmerksam zu machen", erklärt LCM-Geschäftsführer Gerald Schatz. "Dadurch kommen F&E-Verantwortliche aus verschiedensten Branchen ins Gespräch und entwickeln Ideen für gemeinsame Projekte. Damit wird unser Entwicklungsnetzwerk immer engmaschiger", so Schatz. 

Verantwortlich für die effiziente Entwicklungsarbeit bei LCM, die von der Ideenfindung über den Prototypenbau bis zur Entwicklung serienreifer Produkte reicht, ist die Verschränkung universitärer und industrieller Kompetenzen. "Der Brückenschlag zwischen Entwicklungsabteilungen der Industrie und wissenschaftlicher Forschung  ist ein Erfolgsmodell", erklärt Johann Hoffelner, der wissenschaftliche Geschäftsführer von LCM. Wie eng dieser Dialog zwischen Wirtschaft und Wissenschaft tatsächlich ist, verdeutlicht die umfassende Gästeliste von Universitätsprofessoren wie auch F&E-Experten der heimischen und internationalen Wirtschaft. 

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