Personalia

Lars Feld wird neuer Beirat der Agenda Austria

Der deutsche Wirtschaftsweise Prof. Lars Feld übernimmt den Vorsitz des wissenschaftlichen Beirats der Agenda Austria. Für die wissenschaftliche Arbeit der Denkfabrik sei dies "eine große Auszeichnung und ein Zeichen der Anerkennung", so Franz Schellhorn, Leiter der Agenda Austria.

Personalia Standort Österreich Agenda Austria Franz Schellhorn

Der deutsche Spitzenökonom und Wirtschaftsweise Prof. Dr. Lars P. Feld hat den Vorsitz des wissenschaftlichen Beirats der Agenda Austria übernommen. Damit folgt er auf Karl-Heinz Paqué, der nach sechs Jahren aus diesem Gremium ausscheidet und die Leitung der Friedrich-Naumann-Stiftung übernimmt.

In seiner Funktion wird Lars Feld die akademische Qualitätskontrolle für die Arbeit der Agenda Austria verantworten und die Ökonomen mit seiner Expertise tatkräftig unterstützen.

"Wir freuen uns sehr, mit Lars Feld einen der renommiertesten Volkswirte für den wissenschaftlichen Beirat gewonnen zu haben. Für uns ist das eine große Auszeichnung und für unseren wissenschaftlichen Kader auch ein Zeichen der Anerkennung seiner hervorragenden Arbeit", sagt Franz Schellhorn, Leiter der Agenda Austria. "Ich möchte mich an dieser Stelle bei Karl-Heinz Paqué bedanken, er hat unsere Arbeit in den vergangenen sechs Jahren mit viel Einsatz und Expertise unterstützt", so Schellhorn.

White Paper zum Thema

Lars Feld hat sich bei seinem Antrittsvortrag in der Agenda Austria (der Vortrag ist hier auf Youtube zu finden) mit der „Modern Monetary Theory“ beschäftigt und mit der Frage, ob sich wirtschaftspolitische Probleme tatsächlich einfach „wegdrucken“ lassen.

Zur Person

Prof. Dr. Dr. h.c. Lars P. Feld ist Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Freiburg und Leiter des Walter Eucken Instituts. Seit 2011 ist er einer der „fünf Wirtschaftsweisen“, wie der „Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung“ in Deutschland genannt wird.

2013 wurde Feld von der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ in einem Ranking zum einflussreichsten deutschen Ökonomen gekürt und ist seither dort jährlich in den Top Ten vertreten.

(red)