Messtechnik

Landis+Gyr streicht weltweit mehr als jede zehnte Stelle

Der Schweizer Messgerätehersteller, der gerade Österreichs Versorger mit tausenden Smart Metern beliefert, streicht weltweit rund 12 Prozent seiner insgesamt 5.800 Arbeitsplätze. Projektabbrüche habe man bisher keine zu verzeichnen gehabt, so Landis+Gyr.

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Der Schweizer Messtechnik-Hersteller Landis+Gyr tritt auf die Kostenbremse. Angesichts des wirtschaftlichen Umfelds und der aktuellen Aussichten sei es nötig, Maßnahmen zu ergreifen. Diese zielten auf eine Optimierung der Kostenstruktur und eine Vereinfachung der Organisation ab und würden zu einem Verlust von 12 Prozent der 5.800 Stellen weltweit führen, teilte das Unternehmen mit.

Umbau soll noch heuer umgesetzt werden

Die Restrukturierung soll noch im Laufe des Geschäftsjahres 2020 umgesetzt werden. Ziel sei es, die Marktposition für die Zukunft zu sichern, begründet CEO Werner Lieberherr in der Mitteilung die Einsparungsinitiative. Der Fokus liege künftig auf einem "sehr sorgfältigen Kostenmanagement", während die Investitionen in Forschung und Entwicklung auf "hohem Niveau" weitergeführt werden sollen.

Projektabbrüche habe Landis+Gyr bisher keine zu verzeichnen gehabt. Weitere Einzelheiten zu den Maßnahmen sollen mit dem Halbjahresergebnis Ende Oktober bekannt gegeben werden, heißt es in der Mitteilung. (awp/sda/apa/red)

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