Baustoffe

Lafargeholcim bereitet Fusion seiner Konzernbereiche in Indien vor

Die beiden indischen Töchter des Schweizer Zementkonzerns LafargeHolcim sollen die Möglichkeit für eine Fusion ausloten. Indien ist der wichtigste Einzelmarkt für den weltgrößten Zementhersteller.

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Die beiden indischen Töchter des Schweizer Zementkonzerns LafargeHolcim wollen die Möglichkeit für eine Fusion ausloten. Das haben die Verwaltungsräte von Ambuja Cement und ACC bekanntgegeben. Dazu wurde von beiden Gremien ein Komitee eingerichtet, das mehrheitlich von unabhängigen Mitgliedern besetzt ist.

Eine Entscheidung zu einem entsprechenden Schritt sei noch nicht gefallen und werde auf den Empfehlungen des Komitees sowie der Stellungnahmen eines Audit-Komitees erfolgen, wie es in gleichlautenden Erklärungen der Unternehmen heißt. LafargeHolcim hält 63,1 Prozent an Ambuja und 36,1 Prozent an ACC.

Wettbewerbsrechtlich kein Problem

Analysten räumen dem Vorhaben gute Chancen ein. Wettbewerbsrechtlich sei die Fusion wohl kein Problem. Die beiden Unternehmen würden gemeinsam bei der Kapazität nicht an den Marktführer Ultra Tech heranreichen.

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Indien sei der wichtigste Einzelmarkt für LafargeHolcim und der Konzern würde von einer Fusion direkt profitieren, heißt es etwa bei Vontobel. Es werden Synergien und Kosteneinsparungen bei Einkauf, Marketing, Vertrieb und Verwaltung erwartet. (sda/apa/red)