Autoindustrie

Kurzarbeit bei Volkswagen wegen Engpässen bei Zulieferern

Volkswagen hat für einen Teil seiner Belegschaft am ostdeutschen Standort Zwickau Kurzarbeit angemeldet - weil es bei Zulieferern zu Engpässen kommt. Um welche Firmen und Komponenten es geht, teilte VW nicht mit.

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Der deutsche Autobauer Volkswagen hat in Zwickau für einige hundert Beschäftigte Kurzarbeit angemeldet. Grund seien Versorgungsengpässe bei Lieferanten, teilte ein VW-Sprecher auf Anfrage mit. Das wirke sich auf die Produktion und damit auf die Schichtplanung aus. Zuvor hatte "Radio Zwickau" berichtet.

Um welche Zulieferer und welche Komponenten es geht, gab VW nicht bekannt. Nach Unternehmensangaben ist die Kurzarbeit für 15 Wochen bis Anfang Juni beantragt. Betroffen sind laut VW "einige hundert" Mitarbeiter der Golf-Produktion an einer von zwei Fertigungslinien. Insgesamt beschäftigt Volkswagen in Zwickau rund 8.000 Menschen.

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Die Produktion an der Linie 1, wo Golf und Golf Variant gefertigt werden, wird den Angaben zufolge ohne Unterbrechung fortgeführt, ebenso die Karosseriefertigung für Bentley und Lamborghini.

Die Vorbereitungen für den Bau der neuen Elektrofahrzeuge am Standort Zwickau würden wie geplant weitergeführt, hieß es. Mitte vergangener Woche hatte Volkswagen die Mitarbeiter über die Kurzarbeit informiert. (dpa/apa/red)

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