Rohstoffe

Kurz und Putin für den Bau von Nord Stream 2

Beim Besuch des österreichischen Bundeskanzlers in Moskau sagen sowohl Sebastian Kurz als auch sein Amtskollege Wladimir Putin ihre Unterstützung beim Bau der umstrittenen neuen Gasröhre Nord Stream 2 zu. An dem Projekt von Gazprom ist die OMV beteiligt.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und der russische Präsident Wladimir Putin haben diese Woche nach einem gemeinsamen Gespräch ihre Unterstützung für das Gaspipeline-Projekt Nord Stream 2 betont.

Es handle sich um kein politisches Projekt. "Das ist ein wirtschaftliches Projekt", sagte Putin vor Journalisten in Moskau. Es gehe um eine Differenzierung der Routen und damit um eine Erhöhung der Energiesicherheit. Es gehe nicht um eine Alternative zur Ukraine. Russland werde mit der Ukraine zusammenarbeiten.

Kurz: Noch Fragen zu klären

Kurz betonte, dass die österreichische Regierung Nord Stream 2 unterstütze. Es seien noch Fragen zu klären, etwa welchen Einfluss das Projekt auf andere Staaten habe. "Für uns ist es ein sehr positives Projekt."

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Russland habe bewiesen, dass es ein zuverlässiger Energielieferant sei, sagte Putin unter Verweis auf das Jubiläum von 50 Jahren russischer Gaslieferungen nach Österreich. (apa/red)

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