Robotik

Kuka soll jetzt "Nummer eins" werden - in China

Der Augsburger Robotikspezialist soll unter dem Dach des neuen chinesischen Eigentümers Midea zum größten Roboterhersteller auf dem chinesischen Markt ausgebaut werden. Die Übernahme habe den Zugang zu einem "gigantischen Markt" gebracht, schwärmt Konzernchef Reuter.

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Der deutsche Roboterbauer Kuka will "in den nächsten Jahren die Nummer eins" in China werden. Die Übernahme durch den chinesischen Haushaltsgeräte-Konzern Midea vor einem Jahr habe Kuka einen gigantischen Markt eröffnet, sagte Vorstandschef Till Reuter dem "Handelsblatt".

Das deutsche Unternehmen wolle seinen Marktanteil in der Volksrepublik nun von 15 auf 25 Prozent steigern und dem Midea-Konzern auch bei dessen eigener Automatisierung helfen.

Aus China hatte Kuka voriges Jahr rund 15 Prozent seiner Aufträge erhalten. Im laufenden Jahr will das Unternehmen seinen Umsatz dank wachsender Geschäfte in Amerika und China auf 3,3 Mrd. Euro steigern. Kuka hat weltweit mehr als 13.000 Mitarbeiter, davon arbeiten etwa 3.500 in Augsburg (Bayern).

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Der erste Kuka-Roboter für den Privathaushalt dürfte in den nächsten drei Jahren auf den Markt kommen, sagte Reuter. "Es gibt die ja schon - vom Saugroboter über den Poolreiniger bis zum Rasenmäher. Nur nicht von uns." (dpa/apa/red)

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