Motorradhersteller

KTM will Batterien gemeinsam mit Piaggio, Honda und Yamaha bauen

Der oberösterreichische Motorradhersteller startet bei Batterien ein gemeinsames Projekt mit den Wettbewerbern Piaggio, Honda und Yamaha. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung und Herstellung von austauschbaren Batterien für Motorräder und Motorroller.

Die Motorradproduzenten KTM, Honda, Yamaha und Piaggio haben ein Abkommen zur Gründung eines Konsortiums zur Produktion von austauschbaren Batterien für Motorräder, Mopeds und leichte elektrische Fahrzeuge unterzeichnet. Das Konsortium werde im Mai seine Tätigkeit aufnehmen, teilten die vier Unternehmen mit.

Das Konsortium will die technischen Standards der austauschbaren Batterien für Fahrzeuge der Kategorie "L" festlegen. Dabei handelt es sich um Mopeds, Motorräder und andere kleine Fahrzeuge mit drei oder vier Rädern.

Die Gründer des Konsortiums wollen im Einklang mit dem Pariser Klimaschutzabkommen mit einem innovativen System austauschbarer Batterien die Nutzung von Elektrofahrzeugen fördern. Ziel sei es, die Lebensdauer der in der Transportindustrie verwendeten Batterien zu erhöhen, hieß es. Die Ladezeiten der Batterien sollen reduziert werden. (apa/red)

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