Motorräder

KTM verdiente im Vorjahr bestens - und die Aussichten bleiben gut

2018 war für KTM ein sehr gutes Jahr. Die Industriegruppe machte einen Umsatz von knapp 1,6 Milliarden Euro und schraubte ihren Gewinn um 28 Prozent hinauf. Damit baue die Gruppe ihre Position als "größter europäischer Motorradhersteller weiter aus", so die Oberösterreicher.

Motorradhersteller KTM Husqvarna Ergebnisse Standort Oberösterreich

2018 war für KTM ein sehr gutes Jahr. Die KTM Industries-Gruppe machte 1,56 Mrd. Euro Umsatz und nach Steuern einen Gewinn von 107,7 Mio. Euro - um 28 Prozent mehr als 2017, zeigen die vorläufigen Zahlen. In Europa und in Nordeuropa sei die Gruppe mit ihren Marken KTM und Husqvarna stärker gewachsen als der Markt. Der Marktanteil in Europa lag Ende 2018 bei 11,7 Prozent, so KTM.

Bald sollen es 400.000 Motorräder im Jahr werden

In den USA gab es einen Zuwachs bei den Zulassungen, obwohl der Gesamtmarkt geschrumpft ist. Der Marktanteil betrug Ende des Vorjahres 8,9 Prozent. In Summe hat das Unternehmen im Vorjahr 212.899 KTM und 48.555 Husqvarna Motorräder verkauft. Der Absatz stieg um rund zehn Prozent. Damit habe die KTM AG "ihre Stellung als größter europäischer Motorradhersteller weiter ausgebaut". Ziel bleibt es, 2022 schon 400.000 Motorräder zu verkaufen.

Investitionen am Standort Mattighofen

KTM hat 4.300 Mitarbeiter, davon 3.625 in Österreich. Im Vorjahr wurden über 180 Mio. Euro investiert, darunter 30 Mio. Euro für das Forschungs- und Entwicklungszentrum am Standort Mattighofen.

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2019 strebt die KTM Industries-Gruppe "organisches Wachstum in allen Kernbereichen" an, die Marktanteile sollen steigen. Mit der Verlagerung der Produktion der Husqvarna Straßenmotorräder (bis 400 ccm) zum strategischen Partner Bajaj könne das Unternehmen die Absätze in den Emerging Markets weiter steigern. (apa/red)

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