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KSI macht Wien zur Europa-Drehscheibe

IT-Infrastruktur-Anbieter Premium-Line KSI baut in Wien seine Europa-Zentrale auf. Mit Wien als Drehscheibe und Hauptlager soll der gesamte europäische Raum betreut werden.

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1977 als Fachhandelsbetrieb mit einem starken Fokus auf elektronische Fertigung in Wien gegründet, schloss sich Kontakt-Systeme Inter GmbH nach dem Rückzug von Gründer Gerd Kaufmann mit der weltweit tätigen, taiwanesisch/deutschen Firma "Premium-Line" zusammen. Diese Partnerschaft trägt seit 2016 den Namen "Premium-Line KSI", kurz "KSI". KSI gehört damit zu einem großen Konzern mit drei eigenen Produktionswerken in Fernost.

War Premium-Line bisher vorwiegend in den USA, MEA und Asien tätig, soll Wien nun als europäische Drehscheibe dienen. Mit der Europa-Zentrale und einem europäischen Hauptlager soll nun der gesamte europäische Raum betreut werden. „Mit 8 Nachbarländern verfügt Österreich enormes Potential, ein Logistikhub Europas zu werden. Die Hauptstadt Wien mag in erster Linie für ihren kulturellen und musikalischen Reichtum bekannt sein, ist aber durch die Verfügbarkeit an gut ausgebildeten Arbeitskräften zweifellos der Wirtschaftsstandort und das Finanzzentrum Österreichs“, heißt es auf INDUSTRIEMAGAZIN-Anfrage. 

Für die erhöhte internationale Ausrichtung der Firma wurde laut KSI bereits mehrsprachiges Personal an Bord geholt. Vor allem die strukturierte Verkabelung sei laut KSI ein „wichtiger Schwerpunkt“ des B2B-Geschäfts.