Autoindustrie

Konzernmutter von Opel hat 2019 um zehn Prozent weniger Autos verkauft

Der französische Autobauer PSA hat im vergangenen Jahr weltweit um zehn Prozent weniger Fahrzeuge verkauft, in Europa war der Rückgang deutlich geringer. Auch beim Konkurrenten Renault sind die Absätze zurückgegangen.

Der französische Autobauer PSA hat im vergangenen Jahr um 10 Prozent weniger Fahrzeuge verkauft. Weltweit ging der Absatz der Opel-Mutter auf 3,49 Millionen Stück zurück. Allein die Marke Opel-Vauxhall verzeichnete ein Minus von 6,4 Prozent. Erhebliche Rückgänge gab es in Lateinamerika, Afrika, China und dem Mittleren Osten. Bereinigt um den Iran, wo der Konzern seine Aktivitäten eingestellt hatte, betrug das Absatzminus im vergangenen Jahr 6,6 Prozent. Im europäischen Heimatmarkt fiel der Absatz um 2,5 Prozent auf 3,11 Millionen Autos.

Auch Renault mit Absatzrückgang

 

Auch Peugeots Erzrivale Renault hat 2019 einen Absatzrückgang um 3,4 Prozent auf 3,75 Millionen Fahrzeuge hinnehmen müssen. Ein Zuwachs in Europa von 1,3 Prozent auf 1,94 Millionen Autos konnte einen Einbruch von 17,2 Prozent in China und von knapp 20 Prozent in Afrika, dem Nahen Osten, Indien und der Region Pazifik nicht wettmachen.

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Fusion von Peugeot und Fiat in Arbeit

PSA will mit dem italienisch-amerikanischen Hersteller Fiat Chrysler fusionieren. Opel schreibt nach der Übernahme durch PSA zwar wieder Gewinne, doch der rigide Sparkurs kostet etliche Jobs. PSA-Konzernchef Carlos Tavares will die Geschäftszahlen für 2019 Ende Februar vorstellen. (reuters/apa/red)

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