Autoindustrie

Konzernchef: Fusion von Nissan und Mitsubishi wird es nicht geben

Carlos Ghosn, Chef der Verwaltungsräte sowohl bei Nissan als auch bei Mitsubishi, schließt eine vollständige Fusion der beiden japanischen Hersteller aus. Nissan hatte im Vorjahr die Kontrolle bei Mitsubishi übernommen, nachdem der Konkurrent wegen einer Abgaskrise unter Druck geraten war.

Eine komplette Fusion der beiden japanischen Autobauer Nissan und Mitsubishi wird laut Management nicht diskutiert. "Wir wollen, dass sich Mitsubishi selbst reformiert", sagte Carlos Ghosn, der bei beiden Firmen als Verwaltungsratschef fungiert. Er äußerte sich bei einer Fabrikeröffnung in Indonesien, dem mittlerweile größten Absatzmarkt der Branche in Südostasien.

Nissan hatte vergangenes Jahr für 2,3 Milliarden Dollar (2,1 Mrd. Euro) die Kontrolle bei Mitsubishi übernommen. Mitsubishi war nach einem Manipulationsskandal ähnlich dem von Volkswagen in Schieflage geraten.

Früheren Angaben zufolge prüfen Mitsubishi und Nissan aber eine gemeinsame Produktion von Pick-up-Trucks in Südostasien. Damit könnten die Kosten gesenkt werden. (reuters/apa/red)

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