Intralogistik

Knapp hat genügend Aufträge - Kurzarbeit kommt trotzdem

Trotz ausreichend Auftragslast hat der steirische Intralogistiker Knapp 2.100 Mitarbeiter in seiner Firmenzentrale in Hart bei Graz zur Kurzarbeit angemeldet. Grund seien internationale Reisebeschränkungen, so der Hersteller.

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Der steirische Logistikkonzern Knapp AG hat für fast alle österreichischen Mitarbeiter Kurzarbeit angemeldet, obwohl es eigentlich ausreichend Auftragslast geben würde. Doch die Reisebeschränkungen führten dazu, dass ein Großteil der internationalen Baustellen stillgelegt werden müssen. Das teilte das Unternehmen mit.

"Die Produktion und der Servicebetrieb bleiben aufrecht", da Knapp kritische Infrastruktur insbesondere für die Medikamenten- und Lebensmittelversorgung bereitstelle. Die Kurzarbeit werde zumindest solange andauern müssen, bis die internationalen Reisebeschränkungen für das technische Personal gelockert werden und die Sicherheitslage wieder Auslandsaufenthalte in größerem Ausmaß erlaube.

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Die Knapp AG hat laut eigenen Angaben rund 4.500 Mitarbeiter weltweit - über 2.100 davon am Headquarter in Hart bei Graz. Im Geschäftsjahr 2018/19 lag das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) bei 65,2 Mio. Euro, der Umsatz bei 954 Mio. Euro. (apa/red)

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